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Junggesellenabschied endet mit Polizeieinsatz - Anwohner in Angst (Symbolbild)

Aktion läuft aus dem Ruder

“Da hört der Spaß auf“: Junggesellenabschied endet mit Polizeieinsatz - Anwohner in Angst

Ein Junggesellenabschied in Blankenbach (Unterfranken) endete für die Teilnehmer mit einem Polizeieinsatz. Grund waren besorgte Anwohner.

Blankenbach - Sie fuhren mit Blaulicht vor und stürmten maskiert eine Bar: Drei Männer und eine Frau haben mit einem Junggesellenabschied in Unterfranken einen Polizeieinsatz ausgelöst.

Blankenbach: Junggesellenabschied von Polizei aufgelöst

Zeugen hatten die vier Maskierten in Blankenbach (Landkreis Aschaffenburg) beobachtet und den Notruf gewählt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Da die Polizei den Vorfall am Samstag zunächst sehr ernst einstufte, machten sich mehrere Streifenwagen auf den Weg.

Junggesellenabschied in Unterfranken von Polizei beendet

Vor Ort klärte sich dann schnell auf, dass es sich bei der Aktion um eine Überraschung für einen Freund gehandelt hatte. Die drei Männer und die Frau im Alter zwischen 23 und 35 Jahren müssen sich nun wegen Amtsanmaßung verantworten. Zudem werde geprüft, ob die vier die Kosten des Einsatzes übernehmen müssen, hieß es.

Junggesellenabschied läuft aus dem Ruder - nicht der erste Fall

Bereits im Juni war es in Unterfranken zu zwei ähnlichen Fällen von Junggesellenabschieden gekommen, die in Polizeieinsätzen endeten. „Wenn solche Aktionen für Außenstehende wie Straftaten oder Polizeieinsätze wahrgenommen werden können, hört der Spaß auf“, teilte die Polizei mit.

Ein anderer Junggesellenabschied einer Männertruppe aus Bayern endete tragisch. Der Bruder des Bräutigams überlebte den Trip nicht. Manche Wirte möchten mit der Tradition des Junggesellenabschieds  eher wenig zu tun haben. Im Augustinerkeller in der Münchner Arnulfstraße sind die trinkfreudigen Gruppen nicht mehr willkommen. Währenddessen sucht die Polizei in Memmingen nach zwei flüchtigen Strafgefangenen

dpa

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