Der abgesicherte Tatort in Regensburg
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Der abgesicherte Tatort in Regensburg

Polizei ermittelt 

Messerattacke in Regensburger Innenstadt - 14-Jähriger festgenommen 

In der Nacht kam es in der Regensburger Innenstadt zu einer Messerstecherei. Dabei wurde ein 15-Jähriger schwer verletzt. Ein 14-Jähriger wurde jetzt festgenommen.

Update vom 7. Mai 2019, 14.41 Uhr: Das 15-jährige Opfer schwebt nach einer Notoperation nicht mehr in Lebensgefahr, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag sagte. Der 14-jährige Tatverdächtige sollte noch im Laufe des Nachmittags einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittler werfen ihm ein versuchtes Tötungsdelikt vor. Der mutmaßliche Täter und sein Opfer, beide Syrer, kannten sich vermutlich, so die Ermittler.

Lesen Sie auch: In Bad Tölz ist es am späten Samstagabend zu einer Messerstecherei gekommen. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Ein tatverdächtiger 24-Jähriger wurde festgenommen.

Originalmeldung vom 7. Mai 2019, 8.07 Uhr:

Regensburg - Ein 15-jähriger Syrer ist am späten Montagabend in der Regensburger Innenstadt vermutlich von einem 14-jährigen Landsmann mit einem Messer verletzt worden. Die Tat soll gegen 21.30 Uhr am Montagabend vor einem Schnellrestaurant passiert sein. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, konnte ein Tatverdächtiger am frühen Dienstag festgenommen werden. Der 15-Jährige wurde nach bisherigen Erkenntnissen von Freunden in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er notoperiert und sein Betreuer verständigt. Die etwa eine Stunde nach der Tat alarmierte Polizei hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen. Weitere Details zu Motiv, Tatablauf, Täter, Tatwerkzeug und zum Zustand des Verletzten waren zunächst nicht bekannt. 

Wie Dietmar Winterberg, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz jedoch dem W ochenblatt mitteilte, sind beide, Opfer und mutmaßlicher Täter, syrische Asylbewerber. Bislang besteht allerdings nur ein Tatverdacht gegen den jungen Mann, der sich in Haft befindet.

Zwei Männer sind am späten Freitagabend in Dachau in Streit geraten. Plötzlich zückte ein 21-Jähriger ein Messer und stach auf einen 19-Jährigen ein, wie Merkur.de* berichtet.

Messerstecherei in Regensburger Innenstadt: Polizei nennt Tat außergewöhnlich

Wie Winterberg schildert, ist die Polizei erst eine Stunde nach der Tat informiert worden. Freunde des Opfers hätten ihn in ein Krankenhaus gebracht. Ob der Verletzte stark blutete, kann Winterberg nicht sagen. „Es gibt Stichverletzungen, die nicht bluten“, sagt der Polizeisprecher der Zeitung gegenüber. Der 15-Jährige war jedenfalls am Torso von einer Stichwaffe getroffen worden. „Die Verletzungen sind erheblich“, sagt der Sprecher. Das Krankenhaus habe den Betreuer des 15-Jährigen informiert, der hat wiederum die Polizei eingeschaltet. Derzeit laufen Ermittlungen nach möglichen Zeugen der Tat. „Als die Polizei eingetroffen ist, war natürlich niemand mehr da“, so Winterberg. Davon auszugehen ist, dass die Polizei auch Mitarbeiter des Fastfood-Restaurants befragt, in dessen unmittelbarer Nähe die Bluttat geschah. Für Winterberg ist die Tat indes tatsächlich außergewöhnlich: „Wegen des Alters von Opfer und Täter“, sagt Winterberg.

In Hamburg haben Passanten drei verletzte Polen am Boden gefunden, wie nordbuzz.de* berichtet. Die Polizei steht vor einem Rätsel.

dpa/joho

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