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Passant findet Baby-Leiche: „Ermittlungsgruppe Säugling“ bei „Aktenzeichen XY“ – BLK ruft Belohnung aus

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Von: Felix Herz

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Im Falle des toten Säuglings, der im Dezember 2022 gefunden worden war, setzte die „Soko Säugling“ nun eine Belohnung aus – und geht zu „Aktenzeichen XY“.

Ruhpolding – Der Fall hatte Anfang Dezember 2022 schockiert: Am 4. Dezember, gegen Mittag, fand ein Spaziergänger einen toten Säugling am Wanderparkplatz Seekopf nahe Ruhpolding, Landkreis Traunstein. Der Grusel-Fund versetzte die ganze Region in eine regelrechte Schockstarre, schnell ermittelte die Polizei in Richtung eines mutmaßlichen Tötungsdeliktes. Doch bisher stocherten die Ermittler im Dunkeln.

„Ermittlungsgruppe Säugling“ bei ZDF-Sendung – Belohnung ausgesetzt

Nun kommt weitere Bewegung in den Fall: Um weitere Hinweise zu erhalten, gehen die Ermittler der sogenannten „Ermittlungsgruppe Säugling“ ins Fernsehen. Durch einen Auftritt bei der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … Ungelöst“, wo in dieser Woche auch der Todesschütze aus Regensburg behandelt wird, erhoffen sie sich neue Erkenntnisse bei der Suche nach den Eltern des Babys. Die Ausstrahlung erfolgt am Mittwoch, 18. Januar, um 20.15 im ZDF.

Anfang Dezember 2022 wurde am hier zu sehenden Wanderparkplatz Seekopf bei Ruhpolding ein toter Säugling gefunden.
Anfang Dezember 2022 wurde am hier zu sehenden Wanderparkplatz Seekopf bei Ruhpolding ein toter Säugling gefunden. © picture alliance/dpa | Uwe Lein

Zusätzlich hat das Bayerische Landeskriminalamt eine Belohnung von 5000 Euro für „Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung der Tat oder Ergreifung der Täterin/des Täters führen“, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei von Montag, 16. Januar. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Traunstein unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.

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Polizei bittet um Hinweise im Fall des toten Säuglings

Unter der Telefonnummer (08 61) 98 73 0 bitten Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei die Bevölkerung erneut um Hinweise. Antworten auf diese Fragen können zur Klärung des Sachverhalts führen:

Zudem weisen die Beamten in der Pressemitteilung darauf hin, dass Hinweise auch anonym abgegeben werden können. Neben der angegebenen Adresse nehme außerdem jede weitere Polizeidienststelle Hinweise entgegen. (fhz)

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