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Ambrosia-Pflanzen sollte man mit Vorsicht behandeln - ihre Pollen können starke Allergien auslösen.

Große Bestände sollen gemeldet werden

Dieser Pflanze sagt Bayern den Kampf an

Uttenreuth - Zum Auftakt der Bekämpfungsaktion 2016 macht die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml besonders auf eine Pflanze aufmerksam. Was Gärtner beachten sollten.

Bayern verstärkt den Kampf gegen die Allergiepflanze Ambrosia. Zum Auftakt der diesjährigen Bekämpfungsaktion rief die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag die Bürger dazu auf, größere Ambrosia-Bestände bei den Landratsämtern zu melden. Einzelpflanzen könnten die Bürger selbst beseitigen. Die Pflanze stammt ursprünglich aus den USA; ihre Pollen können starke Allergien auslösen.

Staat unterstützt Ambrosia-Bekämpfung mit 830 000 Euro

Ambrosia-Pflanzen sollte man nur mit Handschuhen herausreißen. Dabei sollten Hobby-Gärtner zudem einen Mundschutz tragen, sagte die Ministerin bei der Besichtigung eines größeren Ambrosia-Standorts in Uttenreuth (Landkreis Erlangen-Höchstadt). Pflanzenreste sollten in einer Plastiktüte mit dem Hausmüll entsorgt werden.

Im vergangenen Jahr hatten die Gesundheitsbehörden 27 neue Ambrosia-Bestände mit mehr als 100 Pflanzen im Freistaat registriert. Umgekehrt habe an 75 Wuchsstellen der Bestand erfolgreich bekämpft werden können, berichtete Huml. Die Staatsregierung hat die Ambrosia-Bekämpfung seit 2007 mit insgesamt 830 000 Euro unterstützt. In diesem Jahr sind es rund 80 000 Euro.

dpa

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