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Ein Mann gibt eine Speichelprobe ab.

Bayern sammelt die meisten DNA-Spuren

München - In keinem anderen Bundesland werden einem Medienbericht zufolge soviele genetische Spuren zur Aufklärung von Verbrechen gesammelt wie in Bayern.

Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf eine interne Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) meldet, ist Bayern Spitzenreiter vor den Ländern Hamburg und Baden-Württemberg. In der Datei seien 140.000 bayerische DNA-Sätze erfasst. Schlusslicht sei im vergangenen Jahr Schleswig-Holstein gewesen. Bezogen auf 100 000 Einwohner erfassten die norddeutschen Kripobeamten 425 DNA-Fingerabdrücke, weniger als die Hälfte ihrer süddeutschen Kollegen.

Die zentrale DNA-Analysedatei von Bund und Ländern wuchs dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr um mehr als 100 000 auf insgesamt 611 867 Datensätze an. Die DNA-Analyse ist nach Angaben des BKA ein wichtiger Beweis bei der Aufklärung von Straftaten. "Mit ihrer Hilfe können Verbrechen aufgeklärt, Tatverdächtige überführt, Unschuldige entlastet und potenzielle Opfer vor Wiederholungstätern geschützt werden", heißt es beim BKA. Mit Hilfe der DNA-Analyse seien praktisch alle menschlichen Körperzellen wie Blut, Muskelgewebe, Haut, Knochen, Haare, Sperma, Speichel und Schweiß auswertbar.

dpa

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