Ein Patient löste eine Löschanlage aus und setzte damit eine ganze Notaufnahme unter Wasser.
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Ein Patient löste eine Löschanlage aus und setzte damit eine ganze Notaufnahme unter Wasser.

Notaufnahme unter Wasser gesetzt

Patient (26) löst Sprinkleranlage in Krankenhaus aus: Dumme Aktion kostet ihn wohl mehrere tausend Euro

  • Thomas Eldersch
    vonThomas Eldersch
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Weil er sich vor seiner Entlassung noch einmal frisch machen wollte, setzte ein Patient in Schweinfurt eine ganze Notaufnahme unter Wasser. Ein teurer Badespaß.

Schweinfurt - Bei manchen Geschichten kann man nur mit dem Kopf schütteln, wenn man sie hört. In diese Kategorie gehört ein kurioser Vorfall im Krankenhaus Schweinfurt. Dort schaffte es ein Patient, die gesamte Notaufnahme unter Wasser zu setzen. Warum? Er wollte vor der Entlassung noch einmal duschen.

Schweinfurt: Patient funktioniert Sprinkleranlage zur Dusche um

Der 26-jährige Patient verbracht die Nacht von Donnerstag auf Freitag (10./11. Dezember) in dem Krankenhaus in Schweinfurt. Als er am nächsten Morgen entlassen werden sollte, wollte sich der junge Mann noch einmal duschen. Das Problem dabei: In seinem Zimmer gab es keine Dusche. Aber für den findigen Patienten kein Grund ungewaschen nach Hause zu gehen. In der Sprinkleranlage zur Brandbekämpfung gibt es schließlich genug Wasser, dachte er sich wohl. Deshalb fing er an, an der Anlage herumzubasteln. Und wie sollte es anders kommen - alle Sprinkler in der Notaufnahme lösten aus.

„Die gesamte Notaufnahme lief mit drei bis fünf Zentimeter Wasser voll“, teilte die Polizei am Samstag mit. Das hatte sich der 26-Jährige wohl anders vorgestellt. Zu allem Überfluss musste auch noch die Feuerwehr anrücken. Sie verbrachten den Freitagmorgen damit, das Wasser aus der Notaufnahme abzupumpen. Die kleine Abkühlung dürfte den Reinlichkeitsfanatiker noch teuer zu stehen kommen. Nach Angaben der Polizei beläuft sich der Schaden auf mehrere tausend Euro. (tel/dpa)

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