In einem Steinbruch in Unterfranken wurde das Fossil entdeckt.
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In einem Steinbruch in Unterfranken wurde das Fossil entdeckt.

Unterkiefer eines Mastodonsaurus

Experte nach überraschendem Fossil-Fund entzückt: „Für Bayern schon eine kleine Sensation“

  • Tanja Kipke
    VonTanja Kipke
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Außergewöhnlicher Fund in Unterfranken! In einem Steinbruch machten Mitarbeiter eine überraschende Entdeckung. Ein Experte frohlockt.

Rauhenebrach - Mitarbeiter des laufenden Steinbruchbetriebs in Rauhenebrach (Landkreis Haßberge) haben einen 230 Millionen Jahre alten Unterkieferknochen entdeckt. In einem eineinhalb Tonnen schweren Steinblock habe man die Überreste des Kiefers gefunden, wie eine Sprecherin des Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) mitteilte. Am Freitag soll er geborgen und der Gesteinssammlung des LfU in Hof übergeben werden.

Sensationsfund in Bayern: Experte von „kleiner Sensation“ entzückt

Der entdeckte Knochen ist mehr als einen halben Meter lang und besitzt eine Reihe von spitzen Zähnen. Er gehörte wohl einmal einem Mastodonsaurus. Ein anerkannter Experte, der Paläontologie-Professor Gerd Geyer, habe sich den Fund angeschaut und ihn mit ziemlicher Sicherheit als Unterkiefer eines Mastodonsaurus identifiziert, erklärt Roland Eichhorn, der Leiter des Geologischen Dienstes am LfU. „Für Bayern ist das schon eine kleine Sensation“, freut sich Eichhorn.

Mitarbeiter entdeckten den Fund in einem eineinhalb Tonnen schweren Steinblock.

Diese Amphibie ähnle einem Urzeit-Krokodil und einem Riesenlurch. Er sei vier bis fünf Meter lang geworden, habe vermutlich so wie heutige Krokodile in Schlamm und Tümpeln auf Beute gelauert und sie mit großen Fangzähnen geschnappt. Kleinere Bruchstücke von Mastodonsauriern würden in Bayern häufiger gefunden, sagte Eichhorn. Einen ganzen Unterkiefer gebe es im Freistaat aber selten. (dpa/tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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