1. Startseite
  2. Bayern

Protokoll des Sturms - Sabines Sturm der Verwüstung

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Johannes Welte

Kommentare

Sturmtief "Sabine" - München
Sturmtief Sabine: Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten alle Hände voll zu tun. © dpa / Matthias Balk

Entwurzelte Bäume, umgeknickte Strommasten und tausende Haushalte ohne Strom. Sturmtief Sabine hat in Bayern seine Spuren hinterlassen. Ein Protokoll der Verwüstung.

München - Mit Spitzengeschwindigkeiten von 161 km/h am Arber im Bayerischen Wald stürmte Orkan Sabine gestern über Bayern. Zwar fielen die Schäden nicht ganz so extrem aus wie befürchtet, dennoch wurden im ganzen Freistaat Bäume entwurzelt, Kräne umgestürzt, wurden Lastwagen von der Straße gefegt oder Strommasten umgeknickt. Über die aktuelle Lage in Bayern halten wir Sie hier auf dem Laufenden. Viele Straßen wurden von umgeknickten Bäumen blockiert. Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) rief die Menschen auf, die Wälder vorerst zu meiden: Auch nach dem Sturm könnten Bäume umfallen oder Äste herabstürzen. Die tz dokumentiert Sabines Sturm der Verwüstung: 

Sturmtief Sabine: Protokoll einer Verwüstung

In Bayern blieben Schulen am Montag geschlossen. „Sturmfrei“ - wegen Sturmtief Sabine haben einige Schülerinnen und Schüler auch am Dienstag. 

Die Bahn stellte ihren Fernverkehr am Sonntagabend komplett ein. Mittlerweile wurde der Fernverkehr wieder aufgenommen - aber es gibt weiter Ausfälle in Bayern: Hier finden Sie alles über die aktuelle Lage bei der Deutschen Bahn*. Bevor das Sturmtief Sabine sich im Süden bemerkbar machte, verursachten die heftigen Winde Chaos in Deutschland.  Sturmtief Sabine zog Anfang der Woche über Bayern und brachte Böen bis zu 120 km/h mit. Ein Mann wurde von einer Böe erfasst - er starb. Es handelt sich um einen Ex-Bürgermeister.

J. Welte

*Merkur.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant

Kommentare