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Die Waldbrandgefahr ist in Bayern momentan extrem hoch (Symbolbild).

Wegen anhaltender Trockenheit

Höchste Warnstufe: Waldbrandgefahr in Bayern steigt - das sollte jeder beachten

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Der Juni war der heißeste in der Geschichte des Freistaats, geregnet hat es so gut wie nie. Daher steigt die Waldbrandgefahr in Bayern nun akut.

München - Ein sonniger Tag folgt im Moment dem nächsten, das Wochenende dürften daher die meisten Bayern vermutlich am See verbringen. Doch die anhaltende Hitzewelle birgt auch einige Gefahren. Vor allem in Teilen der Oberpfalz und Frankens herrscht in den nächsten Tagen die höchste Warnstufe für Waldbrände.

Hitzewelle in Bayern: Waldbrandgefahr steigt

Der vergangene Monat war der heißeste Juni aller Zeiten in Bayern. Dementsprechend schwer waren auch die Unwetter. Vor allem am Pfingstmontag tobte ein schwerer Hagelsturm über München. Mittlerweile sind die Temperaturen zwar etwas milder geworden, doch der Deutsche Wetterdienst warnt noch immer vor erhöhter UV-Strahlung in ganz Bayern. Durch diese extreme Wetterlage und die wenigen Niederschläge dürfte die Waldbrandgefahr dramatisch gestiegen sein. 

Wie der DWD nun meldet, herrscht am Freitag in Teilen der Oberpfalz und Frankens Warnstufe 5, doch auch im restlichen Bayern besteht ein hohes Risiko für Waldbrände. Am Samstag, den 06. Juli, weitet sich die Gefahrenzone schließlich auf die ganze nördliche Hälfte des Freistaats aus. Da die Temperaturen am Sonntag wieder sinken und Schauer zumindest entlang der Alpen zu erwarten sind, dürfte sich die Lage laut Angaben der dpa wieder etwas entspannen. 

Waldbrände in Bayern: Trockener Nadelboden begünstigt Ausbreitung

Solche Meldungen sind leider nicht nur leere Warnungen: Erst vor wenigen Tagen kam es an der Schnalz bei Böbing zu einem verheerenden Waldbrand. Unbekannte hatten ein Lagerfeuer nicht vollständig gelöscht, schnell schlugen die Flammen auf den umliegenden Wald um und zerstörten knapp 2.000 Quadratmeter im Naturschutzgebiet.

Wie das Bayrische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten meldet, ist die Waldbrandgefahr besonders bei trockenen Standorten mit jungen Nadelbeständen hoch. Solange das Feuer sich noch am Boden ausbreite, könne es noch verhältnismäßig leicht gelöscht werden. Sobald jedoch die Baumkronen zu brennen anfangen, komme es zu einem „existenzgefährdenden Waldbrandschaden am Bestand.“ 

Um das Risiko für einen Brand zu verringern, müsse das Rauchverbot vom 01. März bis 31. Oktober dringend eingehalten werden. Außerdem warnt das Ministerium davor, Zigarettenkippen aus dem Auto zu werfen und den PKW auf trockenem Gras abzustellen. Dabei könne der heiße Katalysator den Boden entzünden.

mef

Auch in Kroatien befanden sich Urlauber plötzlich in einem Flammen-Inferno - auf der Autobahn. Ein Video zeigt die Höllenfahrt, wie tz.de* berichtet. 

Lesen Sie auch: Wutzettel und Barrikaden Parkwahnsinn in Taufkirchen

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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