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Der 28-Jährige aus Bischofswiesen sorgt mit diesem Foto des Bayern Tourismus bei den Medien für hohe Wellen.

Das sorgt für viel Wirbel

Bayern-Werbung mit Tätowiertem polarisiert

München - Klischees über den Bayern sitzen tief. Nur so ist zu erklären, dass die aktuelle Kampagne von Bayern Tourismus solche Wellen schlägt.

Darin wirbt nämlich nicht etwa ein Trachtler mit einer Maß Bier in der Hand für den Freistaat, sondern ein tätowierter junger Mann mit nacktem Oberkörper und langem, roten Bart.

„Tätowierter Hipster wirbt für Urlaub in Bayern“, schrieben Medien wie „Welt Online“. „Wofür wirbt dieser Bart-Hipster?“, fragte die „Hamburger Morgenpost“, um dann ganz überrascht Unglaubliches zu verkünden: für „Bayern, dieses Bundesland im Süden Deutschlands, das vor allem für Dirndl, Weizenbier und Oktoberfest steht“.

Bei dem halbnackten Mann, der im Rahmen der Tourismuskampagne „#EchtEinladend“ für sein Heimatland wirbt, handelt es sich um den Franz Josef Keilhofer (28) aus Bischofswiesen bei Berchtesgaden, der als Drechsler, Model und Nachhilfelehrer arbeitet und nebenbei in einer Band singt.

„Es ist sicherlich kein Bild, das einem Urlauber als erstes durch den Kopf geht“, sagt der Geschäftsführer von Bayern Tourismus, Jens Huwald. „Aber mit Franz Keilhofer können wir eben auch zeigen, dass gelebte Tradition in Bayern durchaus ein anderes Gesicht haben kann. Ein bayerischer Landwirt, der zugleich als urbaner Hipster durch die Welt jettet, verkörpert genau das, was in Bayern abseits der gängigen Klischees existiert.“

dpa

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