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Wespen auf einem Muffin mit Sahnehäubchen.

Strafenkatalog in Bayern

Wer eine einzige Wespe erschlägt, muss bis zu 50.000 Euro Bußgeld zahlen

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Manche geraten in Panik und schlagen wild um sich, andere sind allergisch gegen die Stiche - aber das Töten einer Wespe kann teure Konsequenzen nach sich ziehen. 

München - Wer ohne einen vernünftigen Grund eine Wespe verletzt, tötet oder die Nester zerstört, muss Bußgelder zahlen. Sie unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. 

In Bayern sind für das Fangen, Verletzen und Töten besonders geschützter Wespenarten Bußgelder von bis zu 50.000 Euro möglich - ein ganzes Jahresgehalt könnte man also so verlieren! Die Kreiselwespe, die Kopfhornwespe sowie Hornissen stehen nach der Bundesartenschutzverordnung unter besonderem Schutz.

Weitaus strenger geht es laut dem Bußgeldkatalog in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und erst recht in NRW und Thüringen zu. Dort muss man bereits für das Töten einer nicht besonders geschützten Art 15.000 bis 50.000 Euro Strafe zahlen. In Bayern sind das „nur“ 5000 Euro. Hier können Sie den Bußgeldkatalog im Überblick anklicken

Allergiker kommen straffrei davon

Wichtig hierbei ist der Zusatz der Mutwilligkeit und des Tötens ohne vernünftigen Grund. Allergiker dürften zu ihrem Schutz Wespen töten, um nicht in Gefahr zu geraten, einen allergischen Schock zu erleiden.

Auch bei Bienen, Hornissen, Hummeln oder anderen besonders geschützten Insektenarten sind die Bußgelder so hoch. Wer solche Strafen vermeiden und nicht sinnlos ein Tier töten möchte, findet hier Tipps, wie man Wespen ganz einfach vertreiben kann.

Drei Rentner wurden bei Arbeiten im Juni von Wespen attackiert. Einer musste mit einem Schock ins Garmisch-Partenkirchner Klinikum gebracht werden, berichtete Merkur.de.

Bei offenem Helmvisier kann schon einmal während der Fahrt eine Wespe in den Motorradhelm gelangen. Eine Vollbremsung sollten Biker besser nicht hinlegen.

Video: Genialer Trick - so schützen Sie sich vor Wespen


mag

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