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„Monstersturm“ kommt nach Bayern: Alarmstufe Rot in Teilen - DWD warnt eindringlich

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Von: Tanja Kipke

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Es wird stürmisch im Freistaat. Nach einem sommerlichen Mittwoch, warnt der DWD ab Donnerstag vor Sturmböen in ganz Bayern. Teilweise herscht Alarmstufe rot.

München - Am heutigen Mittwoch (20. Oktober) scheint der Herbst im Freistaat eine kurze Pause zu machen. Temperaturen über 20 Grad erfreut vielerorts die Bayern. Eine Föhnlage am bayerischen Alpenrand hat dort sogar für Temperaturen bis zu 24 Grad gesorgt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Doch der Wetterumschwung steht bereits bevor. Mit Regen* und vor allem Sturmböen* müssen die Bayern zum Donnerstag rechnen. Der DWD hat in manchen Regionen sogar eine Warnung der Alarmstufe 3 herausgegeben.

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Wetter in Bayern: DWD warnt vor „orkanartigen Böen“ in manchen Kreisen

Es wird stürmisch in Bayern. „Monstersturm Hendrik kommt nach Deutschland“, erklärt Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel. „Wir werden viele umstürzende Bäume sehen“. An der Nordseeküste herrsche sogar Sturmflutgefahr. Schuld daran ist Tief „Ignatz“, welches rasch vom Ärmelkanal zur Ostsee zieht. Auch Bayern ist vom „ersten, kräftigen Herbststurm“ stark betroffen. Der DWD warnt für den kompletten Freistaat vor Sturmböen. Im Südosten Bayerns gilt ab Donnerstag, 9 Uhr eine „amtliche Warnung vor Windböen“. Ansonsten ist die Karte des DWD orange oder rot gefärbt, was die Warnstufen 2 und 3 bedeuten.

Der DWD hat amtliche Warnungen für ganz Bayern herausgegeben.
Der DWD hat amtliche Warnungen für ganz Bayern herausgegeben. © Screenshot Deutscher Wetterdienst

Im Großteil Bayerns warnt der DWD ab Donnerstag, 8 Uhr, mit Alarmstufe 2. Das bedeutet eine „amtliche Warnung vor Sturmböen“. Geschwindigkeiten der Böen zwischen 65 und 80 km/h werden vorhergesagt. „In exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen bis 90 km/h gerechnet werden“, so der DWD.

Unwettergefahr in Bayern: Sturmböen mit bis zu 115 km/h ziehen auf

Für einige vereinzelte Regionen gibt der DWD sogar eine „amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen“ heraus. Die Warnungen gelten von 4 bis 18 Uhr am Donnerstag. Betroffen sind vor allem Regionen an der bayerisch-tschechischen Grenze und in Unter- und Oberfranken. In folgenden Kreisen können orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis 115 km/h auftreten:

DWD und Meteorologe warnen vor „herabstürzenden Ästen“

Im Zuge der Wetterlage warnt der DWD vor möglichen Gefahren. „Es können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände“, heißt es vonseiten des Wetterdienstes. Auch Meteorologe Jan Schenk mahnt: „Bitte vorsichtig sein“. Die Sturmböen in den Tieflagen würden lauf Weather Channel enorme Verkehrsbehinderungen mit sich ziehen.

Nach dem Sturm kündigt Schenk „polare Kaltluft“ an. Am Freitag (22. Oktober) soll es wieder richtig kalt werden. „In den Bergen gibt es wahrscheinlich sogar Schnee*“, so Schenk. (tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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