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Wetter-Experte kündigt „Kälte-Zunge“ an - DWD warnt vor Schnee in Bayern

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Von: Tanja Kipke

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Das Wetter in Bayern bleibt wechselhaft. Nach schönen Oktobertagen am Wochenende kommt nach aktuellen Prognosen die Kälte. Der DWD warnt sogar vor Schneefall.

München - Nach Temperaturen um die 25 Grad am Sonntag ist es in der Landeshauptstadt wieder deutlich kühler geworden. Die Münchner* müssen sich momentan mit Werten um die zwölf Grad zufriedengeben. Am Wochenende kommt laut Meteorologe Dominik Jung jedoch der goldene Oktober nach Deutschland zurück. „Es wird einige Tage lang freundlich und angenehm warm werden“, so Jung. Bestes Herbstwetter bahne sich an. In fast allen Regionen in Bayern zeigt sich die Sonne das ganze Wochenende. Temperaturen über 16 Grad sind aber dennoch nicht zu erwarten. Nächste Woche kommt es laut den Prognosen zu einem Kälte-Einbruch.

Wetter in Bayern: „Kälte-Zunge“ erreicht Deutschland - DWD warnt schon jetzt vor Schneefall

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Warnung vor „leichtem Schneefall“ herausgegeben. Betroffen sind die Landkreise am Alpenrand. Die Warnung gilt noch bis zum 7. Oktober, 12 Uhr. Im Warnzeitraum trete oberhalb 1500 Meter leichter Schneefall* mit Mengen zwischen fünf und 15 Zentimeter auf. „In Staulagen werden Mengen bis 25 cm erreicht“, so der DWD. Verbreitet werde es daher glatt. Aktuell liegt die Schneefallgrenze noch bei 1500 Metern. In der nächsten Woche könne sich das ändern, prophezeit Jung.

Am Alpenrand kommt es zu Schneefall.
Am Alpenrand kommt es zu Schneefall. © Screenshot Deutscher Wetterdienst

„Am Donnerstag (14. Oktober) haben wir eine Art Kälte-Zunge, die von Nordosteuropa bis nach Frankreich, über uns hinweg reicht“, erklärt Jung von wetter.net. An den Alpen könnte die Schneefallgrenze daher auf 600 Meter sinken. „In den deutschen Mittelgebirgen wären nasse Flocken bis auf 900 oder 800 m denkbar.“

In Unterfranken gelten für den heutigen Mittwoch (6. Oktober) für Teile der Landkreise Rhön-Grabfeld* und Bad Kissingen* von 10 bis 17 Uhr eine Warnung des DWD vor Windböen*. Oberhalb 600 Meter treten Windböen mit „Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) aus südwestlicher Richtung auf“, heißt es von Seiten des DWD.

Video: Bayern-Wetter: Herbstlich trüb und nass, zeitweise Sonne

Wetter-Experte Jung sagt kältesten Morgen seit Ende Mai voraus

Am kommenden Wochenende könnte es aufgrund sehr klarer Nächte den kältesten Morgen seit Ende Mai geben. Am Sonntagmorgen gebe es „stellenweise sogar Luftfrost, also Frost in zwei Metern Messhöhe und verbreitet Temperaturen unter fünf Grad“, so Jung. „Das wäre dann am Sonntagmorgen der kälteste Morgen seit Ende Mai. Der Winter, die kalte Jahreszeit wirft seine Schatten voraus“, so der Wetter*-Experte. Am Alpenrand und im Osten Bayerns ist sogar mit Minusgraden in der Früh zu rechnen. (tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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