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Nächstes Orkan-Tief fegt über Bayern: Amtliche Sturm-Warnung! Einige Regionen trifft es besonders hart

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Von: Katarina Amtmann

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Die Sturmtiefe „Zeynep“ und „Ylenia“ sind vorbei, jetzt kommt „Antonia“ nach Bayern. Die Böen werden wohl nicht so stark wie zuvor, gefährlich kann es trotzdem werden.

Update vom 21. Februar, 11.14 Uhr: Noch ist die Unwetterfront nicht vollends an Bayern vorbeigezogen: „Antonia“, das dritte Sturmtief innerhalb der vergangenen Tage, soll sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auch im Laufe des Vormittages nochmals zeigen.

So könne es im Flachland tagsüber noch vereinzelt stürmisch werden. Aktuell überquere eine Kaltfront die bayerischen Alpen, sodass in höchsten Lagen noch orkanartige Böen bis zu 120 Kilometern pro Stunde auftreten könnten, hieß es weiter. Im Laufe des Tages zieht „Antonia“ aufgrund einer Kaltfront aus Südosten weiter - die Lage beruhigt sich. Nach bisherigen Einschätzungen der zuständigen Polizeibehörden kam es in großen Teilen Bayerns in der vergangenen Nacht zu Verkehrsbeeinträchtigungen aufgrund von umgestürzten Bäumen - verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand. 

„Antonia“ zieht über Bayern: Sturmtief sorgt für starke Böen

Update vom 21. Februar, 9.06 Uhr: Nach „Ylenia“ und „Zeynep“ kommt „Antonia“ und sorgt in Bayern für einen stürmischen Start in die Woche. Schon in der Nacht gab es starke Böen, wie Wetter-Experte Dominik Jung mitteilt. In einer Übersicht mit den stärksten Böen in Deutschland seit Mitternacht sind auch bayerische Regionen mehrfach vertreten:

Sturmtief „Antonia“ sorgt für stürmischen Montag in Bayern

Update vom 21. Februar, 6.50 Uhr: Nach den beiden Tiefs Ylenia und Zeynep, die in der Vorwoche über Deutschland fegten und auch im Freistaat teilweise für Verwüstung sorgten, wird es auch am Montag in Bayern mit Tief Antonia wieder stürmisch. Es gilt eine amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Böen, die teilweise orkanartige Ausmaße annehmen können. Vor allem der Süden und der Osten des Freistaats sind schwer betroffen. Zudem kann es zu heftigen Regenfällen und Gewittern kommen.

Eine Kaltfrontfrontpassage im Süden Bayerns bringt vorübergehend schwere Sturmböen bis 100 Stundenkilometer, teils auch orkanartige Böen um 110 Stundenkilometer. Diese gehen teils mit unwetterartigen schweren Gewitter einher. In Schauer- und Gewitternähe sind Orkanböen bis 120 Stundenkilometer möglich, auf den höchsten Alpengipfeln teils Orkanböen bis 140 Stundenkilometer. Sonst sind Sturmböen zwischen 70 und 85 Stundenkilometer aus Westen kommend verbreitet.

Sturmtief über Bayern: Orkanböen, Regen, Glätte - Gefahr bis zum Dienstag

Erst am Montagabend soll der Sturm allmählich nachlassen. In der Nacht zum Dienstag anfangs im Flachland dann noch starke bis stürmische Böen zwischen 50 und 70 Stundenkilometern, in den Kammlagen des Bayerwalds und den Hochlagen der Alpen orkanartige Böen um 110 Stundenkilometer. Im Laufe der Nacht zum Dienstag in allen Lagen weiter nachlassend.

Zudem kommt es am Morgen oberhalb von 600 Metern zu gefährlicher Glätte, in den Gebirgsgipfeln fällt der Niederschlag als Schnee. In den Mittelgebirgen sind fünf bis zehn, im Allgäu bis zu 30 Zentimeter Neuschnee zu erwarten.

In Teilen des Freistaats kommt es am Montag deshalb zu Unterrichtsausfall (siehe vorheriges Update).

Sturmtief Ylenia: Ein Windsack weht im Februar 2022 an der Donau in Straubing in Bayern.
Sturmtief „Antonia“ erreicht auch Bayern. © Armin Weigel

Unwetter in Bayern: Unterrichts-Ausfall in Franken

Update vom 20. Februar, 19.18 Uhr:  Wegen des erwarteten Unwetters in Teilen Bayerns und bereits bekannten Einschränkungen im Zugverkehr wird im unterfränkischen Landkreis Miltenberg am Montag teilweise der Unterricht ausfallen. Hintergrund sei, dass die Westfrankenbahn von Sonntagabend bis Montagmorgen den Zugverkehr im gesamten Streckennetz einstelle, teilte das Kultusministerium am Sonntag mit. 

Da der Unterricht der Schulen im Landkreis Miltenberg in sehr unterschiedlicher Weise vom Ausfall des Zugbetriebs betroffen sei, informieren demnach die Schulleitungen die Schüler und Eltern über die gängigen Informationskanäle direkt über die Folgen, hieß es weiter. Im Zweifelsfall sollten Eltern direkt mit der Schule Kontakt aufzunehmen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor Orkanböen mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde in der Nacht zu Montag. Die Unwetterwarnung gilt für Mittelfranken, Niederbayern, Oberbayern, Oberpfalz und Schwaben. Ohnehin sind weite Teile Deutschlands von der Sturmgefahr betroffen.

Update vom 20. Februar, 18.17 Uhr: Heute Nacht wird es in München und im gesamten Süden Bayerns richtig ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Warnung verschärft: „Montagfrüh sind mit Durchzug einer Kaltfront kurzzeitig orkanartige Böen, teils Orkanböen zwischen 110 km/h aus Südwest, später West möglich. Die Warnung gilt ab Montag, 21. Februar, 3 Uhr, und läuft bis 9 Uhr. Diese Gefahr besteht besonders in der Nähe von Schauern oder einzelnen Gewittern.“ Der DWD empfiehlt, die Entwicklungen stetig weiter zu verfolgen - eine punktgenaue Vorhersage für schwere Orkanböen sei nicht möglich.

Der Deutsche Wetterdienst hat mehrere Warnungen herausgegeben.
Der Deutsche Wetterdienst hat mehrere Warnungen herausgegeben. © Screenshot: Deutscher Wetterdienst

Wetter: Stürmische Lage in München - Wetterdienste warnen

Update vom 20. Februar, 16.00 Uhr: Den ganzen Tag über ist der Wind in München bereits ruppig. Jetzt nehmen die Böen jedoch nochmal zu. Mit bis zu 70 km/h fegt der Wind seit dem Nachmittag durch die Stadt, erst am Abend soll es - zumindest etwas - ruhiger werden. Doch eine ruhigere Lage ist damit nicht zu erwarten, die gesamte Nacht über soll es im Stadtgebiet weiter sehr windig bleiben, die Böen erreichen dann jedoch „nur“ noch Stärken von etwa 50 km/h.

Zum Wochenstart nimmt der Wind dann wieder an Intensität zu. Schon ab Montagmorgen ist mit Böen von bis zu 70 km/h zu rechnen, wie das Wetter-Portal wetteronline prognostiziert. Auch die darauffolgenden Tage bleibt es ungemütlich.

Wetter-Warnung für Bayern: Sturmtief „Antonia“ kommt - neue Gefahren drohen

Erstmeldung vom 20. Februar 2022: München - Nach Sturmtief „Ylenia“ kam „Zeynep“ und fegte auch über Bayern hinweg. Schulen blieben geschlossen*, Bäume stürzten um und Dächer wurden abgedeckt.* Wird es jetzt ruhiger in Bayern? Wohl eher nicht, aber der Reihe nach.

Wetter in Bayern: DWD warnt vor Sturmböen - auch München betroffen

Am Sonntag bleibt es stürmisch. Die Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) leuchtet für fast ganz Bayern orange. Heißt: Es liegt eine amtliche Warnung* vor Sturmböen vor. „Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15m/s, 30kn, Bft 7) und 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) aus südwestlicher Richtung auf.“ In höheren Lagen muss mit stärkeren Böen gerechnet werden.

Die Warnungen sind unterschiedlich lange gültig. In München warnt der DWD am Sonntag bis 18 Uhr, im Kreis Miesbach bis 22 Uhr und in weiten Teilen Mittelfrankens bis ein Uhr nachts.

Warnkarte DWD
Die Warnkarte leuchtet orange, es drohen Sturmböen. © Screenshot DWD

Wetter in Bayern: Sturmtief „Antonia“ folgt auf „Zeynep“ und „Ylenia“

In der Nacht auf Montag erreicht dann die Kaltfront von Sturmtief „Antonia“ Deutschland - „und die sollte man nicht unterschätzen“, warnt das Portal daswetter.com. „Antonia“ bringt Schauer und Gewitter mit, auch heftige Winde werden erwartet. Die Geschwindigkeiten erreichen aber wohl nicht das Ausmaß von „Ylenia“ oder „Zeynep“. Die Spitzenwinde erreichen an der kräftigen Kaltfront rund 100 km/h, berichtet The Weather Channel. „Trotzdem haben wir diesmal eine andere Gefahr. Denn es zieht Dauerregen im Norden und Westen auf.* Und der kann schnell unwetterartig ausfallen.“

Außerdem besteht laut The Weather Channel noch eine weitere Gefahr: Viele Bäume seien wegen der zahlreichen Stürme in letzter Zeit bereits angegriffen. „Es ist zu erwarten, dass auch bei Windspitzen um die 100 km/h Bäume umgeworfen werden können.“ (kam)

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