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Wetter-Alarm: Sturm tobt in der Nacht in Bayern, Retter im Dauereinsatz - Warnungen auch am Montag

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Von: Klaus-Maria Mehr, Katarina Amtmann

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DWD Warnkarte
Alarmstufe Rot ist vorbei, trotzdem liegen noch Warnungen vor. © Screenshot DWD

Die Orkan-Warnung des Deutschen Wetterdienst war deutlich. Der Sturm tobte in fast ganz Bayern. Auch am Montag gelten weiter Warnungen. Alle News im Ticker.

Update vom 7. Februar, 9.50 Uhr: Für ganz Bayern liegen am Montag weiter Wetterwarnungen des DWD vor. In weiten Teilen des Freistaats drohen zum Wochenbeginn Sturmböen. In Zwiesel (Landkreis Regen) gilt laut Unwetterzentrale eine „Unwetterwarnung Stufe Rot vor Sturm/Orkan“. Diese gilt seit Sonntag (7 Uhr) bis Montag (11 Uhr). Oberhalb von 1300 Metern sind Sturmböen mit bis zu 110 Stundenkilometern möglich.

Wetter-Alarm: Sturm tobt in der Nacht in Bayern, Retter im Dauereinsatz - Warnungen auch am Montag

Update vom 7. Februar, 7.26 Uhr: Am Abend und in der Nacht haben Orkan- und Sturmböen in Bayern gewütet. Auch die Landeshauptstadt war betroffen. Um 21.45 Uhr hatte die Münchner Feuerwehr eigenen Angaben zufolge rund 60 Einsätze abgearbeitet. Welche Schäden angerichtet wurden, war zu dem Zeitpunkt noch unklar. Die Bilanz zu Sturmtief Roxana wurde für Montag angekündigt.

Wetter-Alarm: Sturm tobt in der Nacht in Bayern, Retter im Dauereinsatz - Warnungen auch am Montag

Update vom 7. Februar, 6.05 Uhr: Alarmstufe Rot ist passé, doch trotzdem liegen für ganz Bayern weiter Warnungen vor. Unter anderem in München. Dort gilt zwischen 10 und 16 Uhr eine Warnung vor Sturmböen: „Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15m/s, 30kn, Bft 7) und 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) aus nordwestlicher Richtung auf“, heißt es vom Deutschen Wetterdienst (DWD). In Alpennähe kommt außerdem noch eine Warnung vor Schneefall hinzu. Im Nordwesten Bayerns drohen Glätte und Windböen.

Wetter-Alarm: Sturm tobt in Bayern - Retter im Dauereinsatz, Bäume entwurzelt - Roter Alarm an den Alpen

Update vom 6. Februar, 21.33 Uhr: 77 Sturm-Einsätze verzeichnet das Polizeipräsidium Oberbayern Nord in seinem Einzugsgebiet, das von Ingolstadt bis südlich von München reicht. Das ergab eine aktuelle Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Die Branddirektion München berichtet von 55 Einsätzen wegen des Sturms. Hauptsächlich geht es um umgestürzte Bäume. Die Feuerwehr Grafing im Landkreis Ebersberg postet ein aktuelles Foto von ihrem Einsatz - mit dem Zusatz: „Passt bitte auf, wenn ihr draußen unterwegs sein müsst.“

Sturm in Bayern: Retter im Dauereinsatz - Unwetterwarnung für Alpen

Im Süden von Oberbayern ist bislang weniger los. Das mag auch daran liegen, dass hier der Sturm erst in den späten Abendstunden spürbar angekommen ist. Bis zum Abend war es am Alpenrand noch weitgehend ruhig. Jetzt peitschen auch hier Sturmböen gegen die Häuser. Und die Ruhe trügt sowieso. Für die Alpen besteht eine Unwetterwarnung: Der DWD warnt vor allem ab einer Höhe von 1000 Metern vor gefährlichen Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 km/h.

Update vom 6. Februar, 21.03 Uhr: Inzwischen ist auch die S-Bahn betroffen. Wegen Gegenständen auf der Strecke fährt die S2 zwischen Erdweg und Dachau nicht mehr. Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet. Auch zwischen Feldkirchen und Markt Schwaben (Landkreis Ebersberg) kommt es wegen Gegenständen auf der Strecke zu Behinderungen.

Update vom 6. Februar, 19.01 Uhr: Ein Sturm tobt aktuell in München und Umland. Die Feuerwehr München vermeldet bereits mehrere Einsätze. Bäume stürzen um, Äste fallen herunter, Bauzäune liegen auf der Straße, schildert die Feuerwehr in einem aktuellen Tweet. Dachteile und andere Gegenstände machen sich selbstständig. Deshalb die deutliche Bitte der Einsatzkräfte: „Passt auf euch auf.“ Der DWD warnt ebenfalls deutlich vor Sturmböen von bis zu 100 km/h in und um München. Am besten: Erst gar nicht nach draußen gehen.

Update vom 6. Februar, 12.06 Uhr: In den Alpen kann es zu orkanartigen Böen kommen, ansonsten ist es am Sonntag im Freistaat bewölkt bei milden Temperaturen. Gegen Mittag gibt es vor allem im Norden Bayerns dichte Wolken und Niederschlag, die sich am Nachmittag Richtung Süden ausbreiten. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag mit. Die Schneefallgrenze liegt bei 600 bis 900 Metern. Die Temperaturhöchstwerte liegen bei 2 bis 9 Grad.

Im Mittelgebirge und an der Frankenhöhe kann es laut DWD unterhalb von 800 Metern und im Allgäu unterhalb von 1000 Metern ab dem Nachmittag bis zum Montagmorgen zu Dauerregen kommen, dabei sind rund 30 Liter pro Quadratmeter möglich. Am Vormittag ist es den Meteorologen zufolge teils recht windig. Ab dem späten Nachmittag soll es zeitweise zu stürmischen Böen zwischen 70 und 85, vereinzelt auch zu schweren Sturmböen bis zu 100 Kilometer pro Stunde kommen.

Orkanartige Böen in den Alpen - Schnee und Glätte im Bergland

In Kammlagen der Mittelgebirge und in freien Lagen der Alpen soll es dann mitunter orkanartige Böen bis 110, in den Hochlagen der Alpen Orkanböen zwischen 120 und 160 Kilometern pro Stunde geben.

Zudem sagen die Meteorologen im Bergland Schnee samt Glätte voraus. Tagsüber soll es etwa im Mittelgebirgsraum zwischen 5 und 10 Zentimetern sowie in höheren Lagen des Bayerwaldes bis zu 20 Zentimetern Neuschnee geben. Auch im Bayerischen Wald soll es laut Vorhersage rund 15 Zentimeter und in den Alpen je nach Lage bis zu 40 Zentimeter schneien. Im höheren Bergland seien Schneeverwehungen wahrscheinlich.

Warnkarte DWD
In Bayern herrscht Alarmstufe Rot: Es drohen Orkanböen. © Screenshot DWD

Orkanböen, Sturmböen, Schneefall und Dauerregen - Ungemütliches Wetter in Bayern

Update vom 6. Februar, 10 Uhr: Bayern steht ein stürmischer Tag bevor. Ab 14 Uhr gilt im Süden eine amtliche Unwetterwarnung vor Orkanböen. In einigen Kreisen drohen Sturmböen oder leichter Schneefall (siehe Erstmeldung). Der Deutsche Wetterdienst warnt außerdem vor Dauerregen. Betroffen sind unter anderem Aschaffenburg, Miltenberg, Würzburg und Neustadt an der Aisch. Dazu heißt es: „Es tritt Dauerregen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen um 30 l/m² erwartet.“ Gültig ist die Warnung noch bis vier Uhr am Montagmorgen.

„Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“ Alarmstufe Rot: DWD warnt vor Orkanböen in Bayern

Erstmeldung vom 6. Februar, 7.49 Uhr: München - Das Wetter in Bayern wird stürmisch, im Süden herrscht sogar Alarmstufe Rot! Es liegt eine amtliche Unwetterwarnung vor Orkanböen - gültig zwischen Sonntag, 14 Uhr und Montag, 8 Uhr - vor. Dazu heißt es vom Deutschen Wetterdienst (DWD) unter anderem: „Es treten oberhalb 800 m orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis 110 km/h (31m/s, 60kn, Bft 11) aus westlicher Richtung auf.“

Bayern-Wetter: Alarmstufe Rot! DWD warnt in folgenden Kreisen vor Orkanböen

Bayern-Wetter: Warnung vor Orkanböen auch in Deggedorf, Cham und Regen

Zwischen 14 Uhr am Sonntag und zwei Uhr am Montag gilt die Warnung auch für die Kreise Deggendorf, Freyung-Grafenau, Regen, Cham, Straubing-Bogen sowie die Stadt Straubing.

Der DWD listet mögliche Gefahren auf: „Es sind unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können zum Beispiel entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“

Wetter-News Bayern: München drohen schwere Sturmböen - Schneefall im Osten

Der Rest Bayerns ist auf der Warnkarte des DWD orange eingefärbt. Für die Stadt München liegt beispielsweise eine amtliche Warnung vor schweren Sturmböen vor. Diese gilt ab Sonntag, 12 Uhr bis Mitternacht. Auch in Nürnberg könnte es ab zehn Uhr stürmisch werden. In östlichen Landkreisen wie Tirschenreuth und Wunsiedel kommt neben der Sturmwarnung noch eine vor leichtem Schneefall hinzu. (kam)

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