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Schneesturm erreicht Bayern! Kälte-Welle rollt auf den Süden zu - bis zu minus 17 Grad möglich

  • Katharina Haase
    vonKatharina Haase
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  • Lucas Sauter-Orengo
    Lucas Sauter-Orengo
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Der Schneesturm hat Bayern mittlerweile mit voller Wucht erreicht. In den Nächten kann es mit bis zu minus 17 Grad richtig eisig werden. Der DWD warnt vor Glätte. Alle News im Ticker.

  • In Bayern steht eine frostige Woche an. In der Nacht auf den Donnerstag fallen die Temperaturen mancherorts auf bis zu minus 17 Grad (Update vom 9. Februar, 19.15 Uhr).
  • Der Schnee sorgt derweil für glatte Straßen, der Deutsche Wetterdienst warnt deshalb die Autofahrer. (Update vom 9. Februar, 7.40 Uhr).

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Update vom 9. Februar, 19.15 Uhr: Während der Norden und die Mitte Deutschlands Schneemassen und eisige Temperaturen abbekamen, war es im Süden an den vergangenen Tagen noch vergleichsweise warm. Das wird sich nun aber ändern, frostige Temperaturen sind im Anmarsch: Auf Bayern rollt eine richtige Kälte-Welle zu. Bereits am Mittwoch werden in Franken minus zehn Grad erwartet, wohlgemerkt tagsüber. In der Oberpfalz und in Oberbayern ist es mit minus 3 beziehungsweise minus 2 Grad hingegen am Tag noch auszuhalten.

Im Verlauf der Woche wird es auch im Süden Bayerns immer kälter, Werte bis zu minus acht Grad sind drin. Nachts werden für Mittelfranken sogar Minus 17 Grad vorhergesagt. Aber immerhin: Bayernweit kann auch immer mal wieder die Sonne durch die Wolken schauen.

Wetter in Bayern: Chaos auf den Straßen - doch der wahre Kälte-Hammer folgt erst noch

Update vom 9. Februar, 7.40 Uhr: Der Schnee sorgt in Bayern für glatte Straßen. Ein Lastwagen hat deshalb in der Nacht vier Stunden lang die Autobahn 72 am Autobahndreieck Bayerisches Vogtland blockiert. Der Sattelzug sei beim Abbiegen von der A9 auf schneeglatter Straße ins Rutschen gekommen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Er riss 30 Meter der Leitplanke nieder und stellte sich quer über die gesamte Fahrbahn bei Selbitz (Landkreis Hof). Der Fahrer (57) wurde bei dem Unfall in der Nacht auf Dienstag leicht verletzt.

Für den Morgen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) verbreitet vor Glätte. Von größerem Schneechaos blieb Bayern den Einsatzzentralen der Polizei zufolge weitestgehend verschont. Der Dienstag wird laut DWD bewölkt, es schneit vor allem im Alpenvorland. Die Höchstwerte liegen bei -4 bis 2 Grad. Für das Vogtland melden die Meteorologen strengen Dauerfrost mit maximal -10 bis -5 Grad. In den kommenden Tagen wird es noch kälter im Freistaat

Schneesturm erreicht Bayern! Chaos auf den Straßen - doch der wahre Kälte-Hammer folgt erst noch

Update vom 8. Februar, 19.40 Uhr: Nach einem sehr abwechslungsreichen Wochenstart, der im Süden Bayerns viel Sonne und milde Temperaturen, in Franken hingegen viel Schnee brachte, soll es nun in den kommenden Tagen nahezu überall in Bayern frostig kalt und winterlich weiß werden. Erst zum nächsten Wochenende hin sollen sich die Schneewolken wieder verziehen, wie Experten des Deutschen Wetterdienstes prognostizieren. Dann auch werde sich die Sonne wieder etwas öfter zeigen. „Die hochwinterliche Phase wird bayernweit anhalten.“ Bis zu minus 16 Grad nachts soll es mancherorts im Freistaat gegen Ende der Woche geben.

Winter-Wetter in Bayern: Jetzt droht ein echter Kälte-Hammer

Schneien soll es in den nächsten Tagen fast bayernweit, am Alpenrand sind bis zu 15 Zentimeter möglich. Dazu soll es knackig kalt werden. In der bayerischen Landeshauptstadt beispielsweise werden für Dienstag und Mittwoch viele Niederschläge bei grauem Himmel erwartet. Erst am Donnerstag zeigt sich die Sonne wieder - dann jedoch bei Maximaltemperaturen von minus 5 Grad. Die frostige Periode werde noch eine ganze Weile anhalten, so ein DWD-Meteorologe. In ganz Bayern werde es nachts nun Temperaturen im zweistelligen Minusbereich geben. Mit dem erhöhten Schneeaufkommen, steigt auch erneut die Lawinengefahr in den Alpen. Sie sei als mäßig einzustufen, so die Experten.

Update vom 8. Februar, 14.21 Uhr: Vor allem in Franken begann die Woche schneereich. Auf den Autobahnen blieben immer wieder Lastwagen liegen*. In den kommenden Tagen soll es in ganz Bayern frostig kalt und winterlich weiß werden. Zum Wochenende werden die grauen Schneewolken aber verschwinden. Die Sonne wird sich dann öfter zeigen, so die Prognose des Deutschen Wetterdienstes. Mancherorts sind am Ende der Woche nachts bis zu minus 16 Grad möglich.

Update vom 8. Februar, 08.26 Uhr: Soeben hat der DWD seine Unwetterwarnung für den Norden Bayerns aufgehoben. Für ganz Bayern gilt eine Wetterwarnung vor Glätte. Ab Montagnachmittag kommt der Wintereinbruch mit eiskalter Polarluft nach Bayern. Der DWD warnt vor „strengem Frost“ mit bis zu minus 12 Grad in Oberfranken und der Oberpfalz.

Update vom 8. Februar, 06.54 Uhr: Am Wochenende blieb Bayern von der ungewöhnlichen Grenzwetterlage über der Mitte Deutschlands weitgehend verschont. Doch am Sonntag ging der DWD auch für Bayern auf Alarmstufe Rot (Unwetterwarnung der Stufe 4 von fünf möglichen Stufen).

Schneechaos auf A6 bei Nürnberg: 150 Lkw bleiben bei Wintereinbruch stecken

Und offenbar keine Minute zu früh. Bereits Sonntagnacht blieben 150 Lkw südlich von Nürnberg im Schneesturm auf der A6 stecken. Das geschah an einer leichten Anhöhe. Das Technische Hilfswerk musste die Fahrzeuge zum Teil befreien. Es bildete sich ein Rückstau, da die Fahrbahnen in Richtung Amberg zeitweise blockiert waren. Die Warnkarte des Deutschen Wetterdiensts bleibt für Franken und die Oberpfalz derweil im roten Bereich. Bis zu 25 Zentimeter Schnee werden laut DWD in Nordbayern bis Montagvormittag gefallen sein. Der DWD warnt wörtlich vor folgenden Gefahren:

„Straßen können stellenweise unpassierbar sein. Unter anderem können Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen. Vermeiden Sie alle Autofahrten!“

Wetter in Bayern: Unwetterwarnungen! Schul-Betrieb in mehreren Landkreisen fällt aus

Update vom 7. Februar, 21.07 Uhr: Nachdem der Landkreis und die Stadt Schweinfurt bereits den Schulbetrieb für den morgigen Montag, 8. Februar, gestrichen hat, sind nun weitere gefolgt. Folgend die laut dem Meldeportal des Bayerischen Kultusministeriums aktuell bekannten Landkreise, in denen der Schulbetrieb wegen des Wintereinbruchs witterungsbedingt ausfällt:

- Landkreis Bad Kissingen 

- Landkreis Kitzingen (Distanzunterricht soll stattfinden)

- Landkreis Rhön-Grabfeld (Distanzunterricht soll stattfinden)

- Stadt und Landkreis Würzburg

Update vom 7 . Februar, 18.46 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine amtlichen Warnungen für den Freistaat verschärft. Ab sofort gilt für den gesamten Nord-Osten Bayerns eine Amtliche Unwetterwarnung: Aufgrund von gefrierendem Regen oder Sprühregen muss verbreitet mit Glatteis gerechnet werden. Dazu gilt eine Unwetterwarnung für den äußeren Norden des Freistaats, hier kommt es zu starkem Schneefall. Außerdem gilt für ganz Bayern eine amtliche Warnung vor Frost und Glätte.

Es gelten mehrere Wetter-Warnungen für Bayern.

Erstmeldung vom 7. Februar 2021

München - Das Extrem-Wetter hat Deutschland seit diesem Wochenende fest im Griff. In weiten Teilen des Landes gelten amtliche Unwetter-Warnungen vor „extrem starker Schneeverwehung“. Das am stärksten betroffene Gebiet zieht sich vom Nordosten Nordrhein-Westfalens bis in den Norden Niedersachsens. Die gesamte Mitte Deutschlands ist von dem Wintereinbruch mit eisigen Temperaturen und starken Schneefällen betroffen. Doch wie geht das Wetter in Bayern weiter?

Wetter in Bayern: Amtliche Warnungen für den Norden! Extrem-Winter nähert sich dem Freistaat

Der Deutsche Wetterdienst hat nun auch für den Freistaat Warnungen ausgesprochen. Die Warnung betrifft ganz Franken, auch Teile der Oberpfalz sind im Warn-Gebiet. Heute Abend und eingangs der Nacht zum Montag setzen mäßige, teils starke Schneefälle ein. Bis Montagvormittag bzw. Montagmittag werden gebietsweise 15 bis 20, örtlich 25 cm Neuschnee erwartet. Es kann zu erheblichen Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr kommen. Diese Vorabinformation soll frühzeitig auf die Gefahr eines Unwetterereignisses hinweisen. Etwaige amtliche Unwetterwarnungen werden bei Bedarf im Laufe des späten Nachmittags herausgegeben.

Der Deutsche Wetterdienst hat mehrere Warnungen herausgegeben.

Wetter: Extrem-Winter rollt auf Bayern zu - Erste Stadt trifft drastische Entscheidung

Die eisige Polar-Luft, die bereits jetzt in weiten Teilen des Landes tobt, hat dann spätestens am kommenden Donnerstag, 11. Februar, ganz Bayern fest im Griff. In München wird nachts mit Temperaturen von bis zu minus zwölf Grad* gerechnet, tagsüber erreicht das Thermometer dann nicht einmal mehr die null Grad. Die eisige Wetter-Lage soll dann laut dem Wetter-Portal wetter.com auch anhalten.

Im ersten Landkreis und Stadt wurden ob der Warnungen bereits jetzt drastische Vorkehrungen getroffen. Stadt und Landkreis Schweinfurt reagierten auf den Wintereinbruch: Dort fällt witterungsbedingt am Montag die Schule aus, wie auf dem Meldeportal des Bayerischen Kultusministeriums am Sonntag zu lesen war.*Merkur.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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