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Der Bund Naturschutz schätzt die Zahl von Wildkatzen auf 100 bis 150 in Bayern.

100 bis 150 Stück

Wildkatzen in Bayern auf dem Vormarsch

München - Sie galten als ausgestorben, jetzt sind sie wieder da. Eine neue Untersuchung sieht Wildkatzen in Bayern wieder auf dem Vormarsch. Ob sich die scheuen Tiere die Wälder zurückerobern?

Die Wildkatze ist in Bayern wieder auf dem Vormarsch. Der Bund Naturschutz (BN) schätzt die Zahl dieser scheuen Tiere im Freistaat auf 100 bis 150. Bei einer Untersuchung vor elf Jahren waren lediglich zwei Wildkatzen durch genetische Analysen von in Wäldern eingesammelten Tierhaaren nachgewiesen worden.

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Wildkatzen seien jetzt im Nürnberger Reichswald, dem Steigerwald, den Hassbergen und der Fränkischen Schweiz entdeckt worden. Nach den Worten des BN-Vorsitzenden Hubert Weiger besteht Hoffnung, dass die Wildkatze in einigen Jahren „wieder ganz selbstverständlich in unseren Wäldern leben kann.“ Die Tierart, die nichts mit verwilderten Haustieren zu tun hat, galt in Bayern lange Zeit als ausgestorben. Durch ein aufwändiges Zuchtprogramm sei es gelungen, die „Ureinwohnerin Bayerns“ wieder anzusiedeln.

Projekt-Koordinatorin Ulrike Geise wollte die neuen Zahlen dennoch nicht überbewerten: „Heute sammeln wesentlich mehr Ehrenamtliche Tierhaare ein als vor elf Jahren, als die Testmethode noch neu war. Dadurch kommt es insgesamt zu mehr Funden“, sagte sie. Dennoch könne von einer steigenden Tendenz bei der Wildkatze ausgegangen werden.

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dpa

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