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Emilia Müller wird in dieser Woche Ungarn, Österreich und die Slowakei besuchen.

Bayern will Kooperation mit Donau-Anrainern ausbauen

Budapest/München - Die bayerische Staatsregierung will die Zusammenarbeit mit den benachbarten Donauanrainerstaaten ausbauen.

Dazu wird Europaministerin Emilia Müller (CSU) in dieser Woche Ungarn, Österreich und die Slowakei besuchen. Dabei wird Müller am Mittwoch und Donnerstag unter anderem in Budapest den ungarischen Außenminister Péter Balázs, in Wien den österreichischen Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und in Bratislava den stellvertretenden Ministerpräsidenten der Slowakei, Du an Caplovic, treffen. Ferner sei ein Treffen mit Studenten der deutschsprachigen Andrássy-Universität in Budapest geplant, teilte die Staatskanzlei am Montag in München mit.

Hintergrund der Reise ist, dass die EU bis Ende des kommenden Jahres einen Plan zur Entwicklung des Donauraums erarbeiten will. In der sogenannten Donaustrategie sollen ein Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in den Anrainerstaaten, ein aufeinander abgestimmter Hochwasserschutz oder auch gemeinsame Tourismus- und Kulturkonzepte festgelegt werden. Der Plan knüpft an ähnliche EU-Konzepte an, die es bereits für den Mittelmeer- und den Ostseeraum gibt. “Der Donauraum ist die wichtigste Entwicklungsachse für das neue Europa“, sagte Müller laut Mitteilung. Vor allem in den Bereichen Innere Sicherheit, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur seien noch nicht alle Möglichkeiten der Kooperation ausgeschöpft. Die Ministerin will sich insbesondere für den raschen Ausbau der Energie- und der Schieneninfrastruktur einsetzen. Dazu zähle auch die Bahnstrecke von Paris nach Budapest.

dpa

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