Direkt aus dem Wasserhahn etwas trinken: Das ist in bestimmten Stadtteilen in Würzburg vorerst nicht mehr empfehlenswert.
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Direkt aus dem Wasserhahn etwas trinken: Das ist in bestimmten Stadtteilen in Würzburg vorerst nicht mehr empfehlenswert.

Versorger ergreift Sofortmaßnahme

Bakterien gefunden: 20.000 Würzburger müssen Trinkwasser abkochen - diese Stadtteile sind betroffen

Gefährliches Trinkwasser in Würzburg: Weil Bakterien gefunden wurden, müssen die Bürger bestimmter Stadtteile vorerst ihr Wasser abkochen.

Würzburg - Bakterien im Wasser: Rund 20.000 Menschen in und um Würzburg* sollen ihr Trinkwasser abkochen, weil darin Bakterien gefunden wurden.

Es handele sich um Enterokokken, wie der Versorger WVV mitteilte. Vier Stadtteile sind betroffen: Lengfeld, Lindleinsmühle, Versbach und Grombühl, außerdem die Gemeinde Estenfeld. Bis die Ursache behoben ist, wird dem Wasser in der unterfränkischen Stadt Chlor zugefügt. Das Wasser könne so einen leichten Chlorgeruch haben, so der Versorger - dieser sei allerdings unbedenklich.

Bakterien im Grundwasser in Würzburg: Sprudelnd aufkochen und zehn Minuten abkühlen lassen

Was genau ist zu tun? Laut WWV-Angaben sollte das Trinkwasser „vor der Benutzung sprudelnd aufgekocht und dann mindestens zehn Minuten langsam abgekühlt werden“.

Man muss das Wasser jedoch nur vor dem Verzehr abkochen. Zum Duschen oder Händewaschen könne es auch ohne diese Prozedur verwendet werden. Zum Trinken, zur Zubereitung von Essen, zum Zähneputzen oder zur Reinigung offener Wunden allerdings nicht.

WWV wird bekannt geben, wenn das Wasser wieder ohne Aufkochen nutzbar ist. Für Fragen bittet der Versorger, die Nummer 0931 36-1260 anzurufen. (cg mit dpa) -*Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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