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Drei Flüchtlinge aus Eritrea sitzen in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber auf dem Gelände der Bayernkaserne vor bunt bemalten Hallentoren.

Lage entspannt sich

Bayernkaserne: Immer noch zu viele Flüchtlinge

München - Die Situation in der überfüllten Bayernkaserne entspannt sich. Derzeit sind dort rund 1400 Flüchtlinge untergebracht - doch die Zahl soll weiter reduziert werden.

Das sagte am Freitag der Sprecher der Regierung Oberbayern, Florian Schlämmer. In den vergangenen Monaten lebten zwischenzeitlich etwa 2200 Menschen in der Unterkunft. Für die Betroffenen hat sich die Lage verbessert. „Ich bin froh, da zu sein, und es ist mittlerweile auch etwas angenehmer hier zu leben“, erklärte ein Mann aus Eritrea.

„Unser Ziel ist die Unterbringung von 1200 Menschen hier, also immer noch 200 weniger als derzeit“, sagte Schlämmer. Es gehe jetzt darum, die Erstunterbringung auf eine breitere Basis zu stellen. „Es kann nicht sein, dass in Oberbayern das Chaos ausbricht, wenn wir hier keine neuen Flüchtlinge aufnehmen können“, sagte Schlämmer. „Die Bayernkaserne kann nicht die einzige zentrale Anlaufstelle sein. Wir brauchen weitere Standorte und daran arbeiten wir.“

Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte Mitte Oktober einen Aufnahmestopp für die Bayernkaserne erklärt, nachdem es dort zu chaotischen Szenen gekommen war. Wegen fehlender Betten und Räume mussten manche Flüchtlinge auf Matten im Freien schlafen.

dpa

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