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"Medienkampagne"

Bayerns Katholiken-Komitee verteidigt Limburger Bischof

München - Der umstrittene Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat vom Landeskomitee der Katholiken in Bayern (LdK) Unterstützung erhalten.

Die Diskussion verlaufe völlig unangemessen, sagte LdK-Vorsitzender Albert Schmid am Montag dem Bayerischen Rundfunk. „Hier wird ein moralischer Vorwurf erhoben, den kann ich nicht nachvollziehen.“ Schmid erklärte, er halte den Limburger Bischof nach wie vor für tragbar. Außerdem teilte der LdK-Vorsitzende die Meinung des Präfekten der Glaubenskongregation im Vatikan, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, wonach es sich bei der Diskussion über Bischof Tebartz-van Elst um eine „Medienkampagne“ handele.

Tebartz-van Elst wird Verschwendung vorgeworfen. Zudem hat die Hamburger Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl wegen falscher Versicherung an Eides Statt beantragt. Derzeit ist der Limburger Bischof in Rom. Im Vatikan will er zu den Vorwürfen Stellung nehmen.

dpa

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