Krankenhäuser kämpfen mit hohen Kosten

München - Bayerns Krankenhäuser haben weiter mit kräftig steigenden Kosten zu kämpfen. So betrugen die Gesamtausgaben im vergangenen Jahr rund 12,8 Milliarden Euro - das waren 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das teilte das Statistische Landesamt am Dienstag in München mit. Größter Ausgabenblock waren dabei die Personalkosten mit 7,6 Milliarden Euro. Die Kosten für die rein stationäre Krankenversorgung betrugen rund 11,4 Milliarden Euro. Je Behandlungsfall waren dies 2011 etwas mehr als 4000 Euro und je Berechnungs- beziehungsweise Behandlungstag 536 Euro. In den Gesamtkosten sind jedoch auch Ausgaben für nichtstationäre Leistungen wie Ambulanzen sowie für die wissenschaftliche Forschung und Lehre enthalten.

dpa

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