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Papst Benedikt XVI. hatte Bayerns Ministerpräsident Seehofer schon 2009 im Vatikan empfangen. Nun will ihm Seehofer einen Abschiedsbesuch machen.

Abschiedsbesuch bei Benedikt XVI.

Seehofer besucht den Noch-Papst im Vatikan

München - Ministerpräsident Horst Seehofer will dem Noch-Papst Benedikt XVI. vor dem Rücktritt Ehre erweisen: Er plant einen spontanen Besuch im Vatikan.

Kein Land hat Ministerpräsident Horst Seehofer seit seinem Amtsantritt 2008 so oft besucht wie Italien. Kommende Woche fliegt er zum vierten Mal nach Rom - um dem Papst zu dessen Abschied zu danken.

Seehofer will demnach am 27. Februar an Benedikts letzter Generalaudienz teilnehmen, zu der auch ausländische Staatsoberhäupter erwartet werden. Daneben soll es noch Gelegenheit zu einer persönlichen Begegnung geben. Geplant ist keine große Delegationsreise, sondern eine Kurzreise ohne Medientross. „Im Namen der Bayerischen Staatsregierung und des Freistaats Bayern verneige ich mich in großer Dankbarkeit und hohem Respekt vor Papst Benedikt XVI.“, erklärte Seehofer zu Beginn der Kabinettssitzung laut Mitteilung der Staatskanzlei.

Die Rücktrittsentscheidung sei ein einschneidendes Ereignis für die katholische Kirche und für jeden einzelnen Gläubigen. Für Bayern als christlich geprägtes Land sei es eine Zäsur. „Denn Papst Benedikt ist der berühmteste Bayer und zählt zu den beeindruckendsten Persönlichkeiten der gesamten bayerischen Geschichte.“ Die Bayern würden voraussichtlich lange warten müssen, bis wieder ein Papst sagen werde, dass sein Herz bayerisch schlage. Er wünsche dem Papst von Herzen alles Gute. „Zugleich hoffe ich, dass er in den kommenden Monaten und Jahren einmal die Gelegenheit findet, erneut seine bayerische Heimat zu besuchen“, sagte Seehofer.

dpa

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