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Auch das Schloss Neuschwanstein ist gut besucht.

Gute Bilanz für 2016

Bayerns Schlösser und Burgen: Diese Neuerung gibt‘s im Internet

München - Bayerns Schlösser und Burgen sind heiß begehrt. Das belegen die Zahlen vom letzten Jahr. Es gibt außerdem eine Neuerung im Internet.

Sie sind prunkvoll, zum Verlaufen und locken viele Touristen weltweit an- Bayerns Schlösser und Burgen. Mehr als fünf Millionen Besucher haben im vorherigen Jahr die staatlichen Schlösser, Burgen und Residenzen besucht. Die Besucherbilanz ist somit deutlich gestiegen. „Besonders in der Hauptsaison kommen viele Besucher. In den sechs Wochen strömen sie nur so herein“, sagte CSU-Finanzminister Markus Söder in der Pressekonferenz.

Insbesondere das Schloss Neuschwanstein hat im letzten Jahr viele Touristen angelockt. 1,43 Millionen Besucher haben das Traumschloss besichtigt und die Residenz München hatte so viele Gäste wie noch nie: 328.000- ein neuer Rekord!

Neuartige 3D-Filme

Das kulturelle Erbe des Freistaats soll künftig einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden. „Vier von Bayerns weltberühmten Schlössern und Burgen können jetzt schon originalgetreu und in 3D im Internet besucht werden- rund um die Uhr und von überall“, erklärt Söder. Online anzuschauen sind das Schloss Neuschwanstein, Schloss Linderhof, die Kaiserburg Nürnberg und das Königshaus am Schachen. Auf der Website der bayerischen Schlösserverwaltung sind sie für jedermann frei zugänglich. Die Schlösser wurden nach Lasermessungen digital modelliert und bieten eine brilliante Außenansicht und eine Ansicht auf ausgewählte Räumlichkeiten.

Der Besucher kann sich frei in den Objekten bewegen und hat das Gefühl, als wäre er direkt in eines der prächtigen Gemächer. Sogar der von Ludwig II vorgesehene, aber nicht mehr ausgeführte Thron kann ein- und ausgeblendet werden. Die Residenzen in Würzburg und in Bamberg sollen noch folgen. Im nächsten Jahr zeigt die Münchner Residenz eine neue Ausstellung, in der sich alles um Porzellan drehen wird. Sammlungen der Wittelsbacher werden auf vier Ebenen präsentiert.

lt

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