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Ein Frachtschiff liegt von Eis umgeben auf dem Main-Donau-Kanal im Hafen von Nürnberg. Die klirrende Kälte hat den Schiffsverkehr in Bayern zum Wochenbeginn nahezu komplett zum Erliegen gebracht.

Bayerns Wasserstraßen ab Wochenende wieder für Schiffe befahrbar

Nürnberg/Regensburg - Die drei großen bayerischen Wasserstraßen sind voraussichtlich vom Wochenende an wieder komplett für Schiffe befahrbar. Auf einigen Abschnitten seien Eisbrecher unterwegs, um eine Fahrrinne zu schaffen, berichteten die Schifffahrtsbehörden am Mittwoch.

Bei Tagestemperaturen um Null Grad baue sich das Eis auf Main und Donau sowie im Main-Donau-Kanal nur langsam ab, betonten  die Wasser- und Schifffahrtsämter in Schweinfurt, Regensburg und Nürnberg.

Die Kapitäne der auf der Donau festsitzenden Frachter können den Angaben zufolge als erstes ablegen: Das Teilstück zwischen Bad Abbach und Straubing sollte bereits am Mittwoch wieder befahrbar sein. Die komplette Freigabe der Donau zwischen Kelheim und Passau wurde für diesen Donnerstag erwartet. Die Donau in Bayern war seit dem 9. Januar für die Schifffahrt gesperrt.

Auf dem Main gibt es hingegen weiterhin viel Arbeit für die Eisbrecher. Die Spessart-Strecke zwischen Gemünden und Aschaffenburg sei nach wie vor "knackig zugefroren", sagte der Leiter des Wasser-und Schifffahrtsamts (WSA) Schweinfurt, Heinrich Schoppmann. Drei Eisbrecher seien dort im Einsatz, um eine 20 bis 50 Zentimeter dicke Eisschicht zu zerstören. Am Wochenende solle dann auch der Main wieder komplett befahrbar sein. 22 Schiffe hatten zwischen Viereth und Rothenfels eine Zwangspause einlegen müssen.

Wann der Main-Donau-Kanal auf seiner Gesamtlänge von 171 Kilometern freigegeben werde, sei noch nicht absehbar, teilte das Schifffahrtsamt Nürnberg mit. Lediglich die Teilstücke zwischen Donaumündung und Bachhausen sowie Mainmündung und Nürnberg-Eibach sollten an diesem Donnerstag beziehungsweise am Wochenende wieder befahrbar sein. Wegen des starken Frostes hatte der Kanal am vorletzten Wochenende für die Schifffahrt gesperrt werden müssen. 21 Frachtschiffe liegen seitdem dort fest.

dpa

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