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Feuerwehrleute am Unfallort nahe Fichtelberg - alle Helfer standen unter Schock.

Helfer unter Schock

Zwei Tote bei Fichtelberg: Feuerwehr-Kommandant findet Tochter in Wrack

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Bei einem Unfall in Fichtelberg sind zwei junge Frauen (18 und 28 Jahre alt) gestorben. Besonders schlimm: Der Feuerwehrkommandant entdeckte seine Tochter - selbst Feuerwehrfrau - im Wrack. 

Bayreuth - Die Feuerwehr Fichtelberg steht unter Schock. Die ehrenamtlichen Helfer hatten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einen Einsatz, der sie weit über ihre Grenzen der Belastbarkeit gebracht hat. Und der wieder zeigt, was die Männer und Frauen bei ihren Einsätzen erleben und durchstehen müssen. 

Auf der Staatstraße St2981 nahe Fichtelberg (Landkreis Bayreuth) ist eine 18-Jährige mit ihrem Ford Fiesta und zwei weiteren Insassinnen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Unfallursache ist bisher nicht geklärt. Die Bild will erfahren haben, dass die jungen Frauen unterwegs waren, weil sie die Unterkünfte für ein Jugendzeltlager der Feuerwehr aufbauten.

Als die Feuerwehr Fichtelberg eintraf, entdeckte der Feuerwehrkommandant, dass es sich bei der Fahrerin um seine Tochter handelte - die ihren Verletzungen erlag. Das bestätigte ein Feuerwehrmann unserer Onlineredaktion. Auch für die Beifahrerin (28) kam jede Hilfe zu spät. Die Front des Fahrzeuges war vollkommen eingedrückt, Fahrerin und Beifahrerin eingeklemmt. 

Die Feuerwehrkameraden zogen ihren Kommandanten sofort von der Unfallstelle weg und kämpften um das Leben einer 16-Jährigen, die auf dem Rücksitz saß. Die Retter holten sie lebend heraus. Sie wurde vom Rettungsdienst schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. 

Zwei Tote nahe Fichtelberg: Bilder

Die tote 18-Jährige war auch bei der Feuerwehr - wie ihr Papa

Eine Stunde nach dem Unglück traf das Kriseninterventionsteam ein, wie üblich, wenn Feuerwehrleute Angehörige vorfinden. Die Helfer standen laut „Nordbayerischer Kurier“ alle unter Schock und wurden von den Notfallseelsorgern und speziell geschulten Kollegen betreut. Nach Informationen unserer Zeitung war die 18-jährige Tochter des Kommandanten selber bei der Feuerwehr und somit allen bekannt.

Vor Ort waren laut Polizei eine große Anzahl an Einsatzkräften des Rettungsdienstes mit Kriseninterventionsteam, des Technischen Hilfswerks sowie rund 50 Feuerwehrkräfte mit umliegenden Wehren. 

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