Hoffnung schon aufgegeben

Bei Ernte verloren: Ehering nach 15 Jahren aufgetaucht

Rehling - Nach 15 Jahren darf sich eine Frau aus Schwaben über ihren wieder aufgetauchten Ehering freuen. Sie verlor ihn damals bei der Kartoffelernte und dachte nicht, dass sie ihn je wiederfinden würde.

Ein Hobbyschatzsucher hatte den Ring der 75-Jährigen zufällig mit einem Metalldetektor auf einem Acker gefunden, berichtete der „Donaukurier“ am Samstag. Dort hatte die Frau 2002 in Rehling (Landkreis Aichach-Friedberg) bei der Kartoffelernte geholfen. Erst am Abend stellte sie dann entsetzt fest, dass ihr Ehering nicht mehr am Finger steckte. Die verzweifelte Suche war vergebens, der Ring blieb verschwunden und die Frau musste sich einen neuen kaufen.

15 Jahre später stand nun plötzlich der Hobby-Schatzsucher aus dem Dorf vor der Tür. Er hatte seinen Fund Landwirten gezeigt. Die erinnerten sich gleich daran, dass die Frau damals ihren Ehering verloren hatte. Nach dieser langen Zeit passt der Ring zwar nur noch auf den kleinen Finger, aber die 75-Jährige ist dennoch überglücklich. „Im ersten Moment hab ich gar nichts sagen können“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Eheringe zu verlieren ist offenbar keine Seltenheit. Dieses Paar aus Poing (Landkreis Ebersberg) fand das Schmuckstück nach 30 Jahren - pünktlich zur silbernen Hochzeit - im heimischen Garten wieder. Unglaubliche 46 Jahre musste dieser Frau aus Fürstenfeldbruck darauf warten, dass ihr Mann einen Sondengeher engagierte, der den Ring aufstöberte. Ein Rentner aus dem Münchner Norden holte eine Containerfirma zu Hilfe und ließ sich den Vorgarten zumüllen - alles nur um den Ehering wieder zu finden. Ebenfalls im Vorgarten pflanzte ein Ehepaar in der Eifel eine Saat, die sich drei Jahre später als echter Glücksgriff entpuppen sollte.

dpa

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