Ein Lkw kam wohl am Reckensberg bei Berchtesgaden von der Fahrbahn ab und rutschte den Hang hinunter.
+
Ein Lkw kam wohl am Reckensberg bei Berchtesgaden von der Fahrbahn ab und rutschte den Hang hinunter.

Schwieriger Einsatz für die Helfer

Tödlicher Unfall bei Berchtesgaden: Lkw kommt von schneeglatter Fahrbahn ab - und rutscht Berg hinunter

  • Thomas Eldersch
    vonThomas Eldersch
    schließen

Ein Lastwagen kam auf schneeglatter Fahrbahn von der Straße ab und kippte auf die Seite um. Anschließend schlitterte er mehrere Meter einen Hügel hinab.

Berchtesgaden - Schweres Schneetreiben hat am Reckensberg bei Berchtesgaden zu einem Lkw-Unfall geführt. Ein Lastwagen kam wohl bei schwierigen Straßenverhältnissen von der Fahrbahn ab und rutschte mehrere Meter einen Abhang hinab. Die Rettungskräfte hatten große Mühe, dem Fahrer zu Hilfe zu kommen.

Unfall bei Berchtesgaden: Lkw-Fahrer verstirbt noch an der Unfallstelle

Am Donnerstagvormittag gegen 9.15 Uhr war ein 56-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Traunstein auf der Reckensbergstraße nahe Berchtesgaden* unterwegs. Die Polizei geht in ihrer Pressemitteilung davon aus, dass der Fahrer aufgrund des starken Schneefalls nach rechts von der Straße abkam. Er fuhr eine Böschung hinauf und dabei kippte der Lkw um. Auf der Seite liegend rutschte der Laster mehrere Meter den Berg hinunter, so die Polizei. Bei dem Unfall ohne Fremdbeteiligung wurde der 56-Jährige so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Um die genaue Unfallursache zu klären, ordnete die Staatsanwaltschaft Traunstein an, dass ein Gutachter ein „unfallanalytisches und unfalltechnisches Gutachten“ erstellen soll. Die Ermittlungen zum Unfallhergang übernimmt die Polizeiinspektion Berchtesgaden. Der Lkw wurde von der Polizei sichergestellt. Eine Spezialfirma musste mit schwerem Gerät anrücken, um den Lastwagen zu bergen.

Unfall bei Berchtesgaden: Schwieriger Einsatz für die Rettungskräfte

Der Reckensberg wurde für die Unfallaufnahme über mehrere Stunden von der Feuerwehr gesperrt. Insgesamt waren etwa 30 Feuerwehrleute und zwei Rettungswagen* samt Notarzt im Einsatz. Für die Helfer war es aber nicht leicht, dem Verunglückten zu Hilfe zu kommen. „Die Unfallstelle konnte aufgrund der schneeglatten Fahrbahn durch die Einsatzkräfte teilweise nur fußläufig erreicht werden“, schreibt die Polizei in ihrem Bericht. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion