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Ein Wanderer aus Frankreich wollte den Kehlstein besteigen, doch er kehrte nicht zurück. (Symbolbild)

Wanderung am Kehlstein

Urlauber (27) seit Ende Mai vermisst - Bergführer macht schrecklichen Fund auf 1400 Metern Höhe

Ein Franzose war gemeinsam mit seiner Mutter in Bayern im Urlaub. Doch von einer Wanderung am Kehlstein kehrte er nicht zurück. Nun die traurige Gewissheit.

Berchtesgaden - Ein seit Ende Mai vermisster französischer Wanderer ist nahe Berchtesgaden in Oberbayern tot aufgefunden worden. Der 27-Jährige wurde am Montag auf etwa 1400 Metern Höhe abseits der Wanderwege auf steilem Waldgelände von einem Polizeibergführer entdeckt und von der Bergwacht geborgen, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. 

Tödlicher Bergunfall am Kehlstein: Mann (27) war mit Mutter im Urlaub

Die Polizeiinspektion Berchtesgaden geht von einem tödlichen Bergunfall ohne Fremdverschulden aus. Der junge Mann machte demnach mit seiner Mutter in Oberbayern Urlaub, war bei der Besteigung des Kehlsteins aber allein unterwegs. Es ist nicht der erste Unfall in diesem Jahr am Kehlstein: Ein Mann stürzte vor den Augen seiner Frau in die Tiefe, berichtet Merkur.de*.

Die näheren Umstände sowie die Todesursache sollen bei den Ermittlungen geklärt werden. Die Staatsanwaltschaft wollte laut Polizei am Dienstag über eine mögliche Obduktion entscheiden. Ein weiterer tödlicher Unfall ereignete sich an der Brecherspitz, wo für einen erfahrenen Wanderer jede Hilfe zu spät kam (Merkur.de*). Währenddessen verunglückte ein deutscher Wanderer in Vorarlberg tödlich - er stürzte in eine Steilrinne.

Mann aus Frankreich wurde seit Ende Mai vermisst - doch er kehrte nicht von Wanderung zurück

Der Franzose galt seit dem 26. Mai als vermisst. Seine Mutter hatte ihn laut Polizei mit dem Auto zu einer Bergstraße gefahren, von wo aus er seine Wanderung beginnen wollte. Da er auch am nächsten Tag nicht zurückkehrte, meldete sie ihn als vermisst. 

Sich und die Wanderbedienungen völlig unterschätzt haben zwei Frauen bei Bad Tölz, wie Merkur.de* berichtet. Derweil hatte ein Urlauber am Hochstaufen Glück: Zwei Feuerwehrmänner kamen zufällig vorbei, um zu helfen (Merkur.de*). 

Video: Diese Rettungsdrohne sucht selbstständig nach Vermissten

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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