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Zum Einsatz wurde auch der Rettungshubschrauber „Christoph 14“ angefordert.

Bergsteiger (46) stürzt zehn Meter in die Tiefe

Schönau (Königsee) - Die Bergwacht hat am Freitag einen Bergsteiger (46) gerettet, der im Bereich Laubseelein im Hagengebirge rund zehn Meter in die Tiefe gestürzt war.

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Als seine 41-jährige Frau Hilfe holen wollte, stolperte sie und verletzte sich so schwer am Fuß, dass sie ebenfalls nicht mehr selbständig absteigen konnte. Da die Frau und die Tochter des Abgestürzten am Unfallort in rund 1800 Metern Höhe keinen Handyempfang hatten, mussten sie rund 30 Gehminuten weit laufen, bis sie einen Notruf absetzen konnten. In der Eile verletzte sich die Frau beim Abstieg am Fuß.

Die Rettungsleitstelle Traunstein alarmierte gegen 10 Uhr den Einsatzleiter der Bergwacht Berchtesgaden, der neben seiner Mannschaft den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ anforderte.

Die Bergwacht im Einsatz

Die Bergwacht im Einsatz

Die Besatzung nahm zunächst im Tal einen Bergwacht-Luftretter auf und flog dann zu einem Zwischenlandeplatz am Berg, von wo aus der Pilot den Bergretter mit dem Variablen Tau zum Unfallort brachte. Der in einem Spezialsitz gesicherte Verletzte und sein Retter wurden unmittelbar darauf am Tau zum Zwischenlandeplatz geflogen, wo sich der Notarzt um den Mann kümmerte.

Nachdem der Patient im Hubschrauber ins Tal gebracht worden war, holten die Retter die am Fuß verletzte Frau und die unverletzte Tochter des 46-Jährigen im Schwebeflug ab. Eine Krankenwagenbesatzung des Roten Kreuzes brachte die beiden Verletzten zur weiteren Behandlung ins Kreisklinikum Berchtesgaden. Vier Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden waren rund zweieinhalb Stunden lang gefordert.

BRK

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