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Tödlicher Bergunfall: Mann stürzt 75 Meter in die Tiefe – zufällig anwesender Arzt kann nur den Tod feststellen

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Von: Felix Herz

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Der nächste Unfall in den Alpen kostet einem Bergsteiger das Leben: Bei Bad Hindelang stürzte ein 63-Jähriger 75 Meter in die Tiefe.

Bad Hindelang – Es ist die Fortsetzung einer traurigen Liste im Jahr 2022: Erneut ist ein Bergsteiger in den Alpen abgestürzt und ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich bei Bad Hindelang.

Landkreis Oberallgäu: Bergsteiger stürzt in die Tiefe

Erst letzte Woche hatte die lange und verzweifelte Suche nach einem verschollenen 24-Jährigen am Hochkalter deprimierende Schlagzeilen gemacht. Und auch zuvor war es den Sommer über hinweg mehrfach zu tödlichen Bergunglücken gekommen, zum Beispiel als ein Wanderer in Mittenwald verstarb oder zwei junge Kletterer, die auf der Tiefkarspitze in den Tod stürzten.

Ein 63-Jähriger stürzte bei Bad Hindelang in die Tiefe und verstarb (Symbolbild).
Ein 63-Jähriger stürzte bei Bad Hindelang in die Tiefe und verstarb (Symbolbild). © Lukas Barth/dpa/Symbolbild

Im Landkreis Oberallgäu kam nun ein 63-Jähriger ums Leben. Einem Polizeisprecher zufolge habe der Mann am Samstag, 24. September, wohl den Einstieg zu einem Klettersteig bei Bad Hindelang verpasst und sei weiter oben gewesen, als geplant. Dort gab es auch keine Sicherungsseile. Vermutlich habe der Bergsteiger zurückkehren wollen, als er dann abrutschte und 75 Meter in die Tiefe stürzte, erklärte der Sprecher am Sonntag, 25. September.

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Bergsteiger fällt 75 Meter – Arzt kann nur noch Tod des Mannes feststellen

Ein Bergführer seilte anschließend einen Arzt, der zufällig vor Ort war, zu der Unglücksstelle ab. Dieser konnte jedoch nur noch den Tod des abgestürzten Bergsteigers feststellen. Anschließend wurde der Mann von der Bergwacht geborgen. (fhz)

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