Beschäftigte der Verkehrsbetriebe stimmen über Streik ab

München/Nürnberg - Bei den kommunalen Verkehrsbetrieben in Bayern hat am Donnerstagmorgen die Urabstimmung begonnen. Für den Fall, dass 75 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder mit Ja stimmen, wird es im Freistaat den ersten regulären Streik bei den U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen seit 1992 geben.

Die Gewerkschaft ver.di hatte die Tarifverhandlungen für die 6500 Beschäftigten am Montag für gescheitert erklärt. ver.di hatte für das laufende Jahr 9,5 Prozent mehr Lohn gefordert. Der Kommunale Arbeitgeberverband hatte dagegen nach drei Nullmonaten eine auf zwei Jahre verteilte Erhöhung um insgesamt 6,95 Prozent angeboten. Zudem wollten die Arbeitgeber eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 39 Stunden durchsetzen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fahrer will Tier ausweichen: Auto überschlägt sich und landet in tiefem Graben
Er wollte offenbar einem Wildtier ausweichen. Doch das hatte für einen Mann und seinen Beifahrer im Landkreis Kulmbach fatale Folgen.
Fahrer will Tier ausweichen: Auto überschlägt sich und landet in tiefem Graben
Nach Unwettern in der Region: Lage hat sich beruhigt
Das Wochenende war voller Sonnenschein - doch am Sonntagabend wird es richtig ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Unwetterwarnung für mehrere …
Nach Unwettern in der Region: Lage hat sich beruhigt
Polizisten greifen bei Schlägerei ein, doch dann eskaliert die Situation völlig
Mehrere Polizisten wollten Sonntagfrüh eine Schlägerei in der Augsburger Innenstadt schlichten. Doch dann wurden die Beamten plötzlich selbst zur Zielscheibe.
Polizisten greifen bei Schlägerei ein, doch dann eskaliert die Situation völlig
Mann setzt sich betrunken ans Steuer und rammt Motorradfahrer - Biker stirbt
Ein Mann hat sich am Samstag ans Steuer seines Wagens gesetzt und zuvor zu tief ins Glas geschaut - das kostete einen Motorradfahrer das Leben. 
Mann setzt sich betrunken ans Steuer und rammt Motorradfahrer - Biker stirbt

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.