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Als „Schnäppchen“ gab es ein Reitpferd im Internet quasi gratis zu ergattern.

Betrug im Internet: Pferd als Lockvogel

Bruckmühl – Das Angebot war verlockend: Als „Schnäppchen“ gab es ein Reitpferd im Internet quasi gratis zu ergattern – ein Betrugsversuch, wie sich später herausstellte.

Laut Polizei weckte der als brav, dressurerfahren und kinderlieb angepriesene Warmblutwallach das Interesse eines 49-jährigen Mannes aus Bruckmühl (Landkreis Rosenheim). Wie es in der Anzeige hieß, sollte das Pferd wegen eines Arbeitsplatzwechsels nach Australien kostenlos an einen Pferdeliebhaber abgegeben werden. Lediglich die Transportkosten einer Spedition zum neuen Besitzer würden anfallen.

Der „Pferdefuß“ an der Sache: Die Kosten sollten über einen weltweiten Geldtransferanbieter nach Lomé im afrikanischen Togo überwiesen werden. Das machte den Bruckmühler stutzig. Er wandte sich an die Polizei. Ob nicht bereits ein anderer Pferdefreund auf das Angebot hereingefallen ist, können die Beamten nicht ausschließen. Immer wieder gebe es Fälle, in denen Betrugsopfer Geld ins „Nirgendwo“ überwiesen.

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