Betrunkene Frau täuscht Sex-Angriff vor

Eggenfelden - Die Polizei suchte intensiv nach dem Vergewaltiger. Doch dann kam heraus: Einen Täter gab es gar nicht. Der Sex-Angriff auf eine junge Frau in Niederbayern war nur vorgetäuscht.  

Die junge Frau, über die weder Alter noch Beruf bekannt ist, hatte sich am Sonntagmorgen bei der Polizei gemeldet. Sie hatte behauptete, dass sie in der Nacht auf der B20 bei Eggenfelden von einem Mann sexuell genötigt worden war. Der Polizei erzählte die Frau eine detaillierte Geschichte: Gegen 1.30 Uhr habe der Beifahrer eines Autos sie über die Leitplanke gestoßen, massiv angegangen und ihr dabei die Kleider zerrissen. Nur weil ihr Handy plötzlich klingelte, ließ der angebliche Täter von ihr ab.

Die Polizei suchte daraufhin intensiv nach dem Angreifer - erfolglos. Der Grund: Die Geschichte war erfunden. Bei der Vernehmung durch die Kripo gab die Frau zu, die Tat vorgetäuscht zu haben. Als Motiv nannte sie unter anderem ihre Alkoholisierung. Ein Test ergab einen Wert von über 1,4 Promille.

Das "Opfer" hat nun selbst mit strafrechtlichen Ermittlungen zu rechnen.

mm

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tipps zum Wochenende: Jodler, Gärtner und Wanderer
Holerodidudeldi - der Frühling ist da! Wer mit einem professionellen Jodler die Welt begrüßen möchte, sollte einen Blick auf unsere Tipps fürs Wochenende werfen. Aber …
Tipps zum Wochenende: Jodler, Gärtner und Wanderer
Historische Entscheidung: Landeskirche erlaubt Segnung homosexueller Paare
Es ist eine historische Entscheidung: In der bayerischen evangelischen Landeskirche ist künftig die offizielle Segnung von homosexuellen Paaren erlaubt.
Historische Entscheidung: Landeskirche erlaubt Segnung homosexueller Paare
Traumhaftes Wochenendwetter - doch ab Montag wird es scheußlicher
Noch ist es April - aber wettermäßig stehen auch in Bayern die Zeichen schon jetzt auf Sommer. Die Freude könnte allerdings von kurzer Dauer sein.
Traumhaftes Wochenendwetter - doch ab Montag wird es scheußlicher
Supergau auf der Bahnstrecke: In Freising ist im Sommer Endstation
Im Sommer droht 50.000 Pendlern, die aus Freising, Landshut, Regensburg und Passau nach München zur Arbeit fahren, der Supergau: Die Bahn baut! Und sperrt dafür die …
Supergau auf der Bahnstrecke: In Freising ist im Sommer Endstation

Kommentare