Betrunkene Frau täuscht Sex-Angriff vor

Eggenfelden - Die Polizei suchte intensiv nach dem Vergewaltiger. Doch dann kam heraus: Einen Täter gab es gar nicht. Der Sex-Angriff auf eine junge Frau in Niederbayern war nur vorgetäuscht.  

Die junge Frau, über die weder Alter noch Beruf bekannt ist, hatte sich am Sonntagmorgen bei der Polizei gemeldet. Sie hatte behauptete, dass sie in der Nacht auf der B20 bei Eggenfelden von einem Mann sexuell genötigt worden war. Der Polizei erzählte die Frau eine detaillierte Geschichte: Gegen 1.30 Uhr habe der Beifahrer eines Autos sie über die Leitplanke gestoßen, massiv angegangen und ihr dabei die Kleider zerrissen. Nur weil ihr Handy plötzlich klingelte, ließ der angebliche Täter von ihr ab.

Die Polizei suchte daraufhin intensiv nach dem Angreifer - erfolglos. Der Grund: Die Geschichte war erfunden. Bei der Vernehmung durch die Kripo gab die Frau zu, die Tat vorgetäuscht zu haben. Als Motiv nannte sie unter anderem ihre Alkoholisierung. Ein Test ergab einen Wert von über 1,4 Promille.

Das "Opfer" hat nun selbst mit strafrechtlichen Ermittlungen zu rechnen.

mm

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