Betrunkener steckt vor Polizisten sein Haus an

Fellheim/Kempten - Quasi vor den Augen der Polizei hat ein betrunkener Metallarbeiter am Montag in Fellheim (Landkreis Unterallgäu) sein Haus angezündet.

Obwohl die Beamten sofort die Feuerwehr alarmierten, wurde das Gebäude durch das Feuer vermutlich unbewohnbar, wie die Polizei in Kempten mitteilte. Es entstand ein Schaden um die 100 000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts vorsätzlicher Brandstiftung gegen den 44-Jährigen.

Der Mann hatte bereits im Frühjahr versucht, einen Brand in dem Haus zu legen. Die 42 Jahre alte Frau des Mannes hatte am Mittag nach einem Familienstreit die Polizei gerufen. Als die Beamten den Mann im Garten des freistehenden Einfamilienhauses ansprachen, bemerkten sie Flammen im Wintergarten und einem dahinter liegenden Wohnraum. Schnell breitete sich das Feuer auch auf den ersten Stock aus. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.

Der 44-Jährige wurde festgenommen, gewaltsam aus dem Gefahrenbereich gezogen und zur Blutabnahme in ein Krankenhaus gebracht. Er hatte bereits im April Brandbeschleuniger im Keller des Hauses verschüttet; damals wurde das Feuer noch verhindert.

dpa

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