Serienunfall: Polizei jagt Betrunkenen auf Autobahn

Augsburg - Ein betrunkener Autofahrer aus dem Raum Augsburg hat auf der Autobahn München-Augsburg einen Serienunfall mit drei Verletzten verursacht.

Nach Polizeiangaben vom Donnerstag war der alkoholisierte Fahrer am Mittwochabend in der Dunkelheit zunächst gegen einen mit Motorblöcken und Motorradteilen beladenen Anhänger eines anderen Fahrzeugs geprallt. Dabei hatte sich der Anhänger vom Zugfahrzeug gelöst, mehrfach überschlagen und war quer über die Fahrbahn geschleudert.

Ein Großteil der Ladung verteilte sich auf der gesamten Fahrbahn. Die überwiegend dunklen Teile seien auf der Straße kaum erkennbar gewesen. Drei weitere Autos und ein Sattelschlepper prallten daraufhin in den auf der Straße liegenden Anhänger. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. Den entstandenen Sachschaden gab die Polizei mit mindestens 50 000 Euro an.

Der Unfallverursacher flüchtete ohne anzuhalten, obwohl die Frontscheibe seines Autos erheblich beschädigt wurde und die Sicht behinderte. Ein unbeteiligter Autofahrer hatte dessen Kennzeichen registriert und die Polizei informiert. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung wurde das flüchtige Auto im Stadtgebiet Augsburg gesichtet. Daraufhin lieferte der Verdächtige der Polizei ein Verfolgungsrennen und konnte schließlich nur durch ein quer stehendes Polizeiauto gestoppt werden. Bei seiner Festnahme soll er erheblichen Widerstand geleistet haben. Ein Atemalkoholanalyse ergab den Angaben zufolge einen Wert von rund 1,5 Promille.

dpa/lby

Rubriklistenbild: © dpa

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