Ein Überblick

Corona-Lockerungen in Bayern: Hier dürfen Biergärten aktuell öffnen

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Nun dürfen Biergärten und die Außengastronomie in Bayern öffnen - bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100. Doch wo wird wirklich geöffnet, wo bleibt zu? Ein Überblick.

München - Das Wetter stimmt: Bayern steht ein sonniges Wochenende bevor. Wie passend, dass ab Montag auch einige Kreise und Städte in Bayern ihre Außengastronomie öffnen werden. Doch wo können sich die Menschen Hoffnungen auf ein Helles im Biergarten machen, wo kann man draußen einen Kaffee trinken? Ein Überblick.

Sinkende Corona-Zahlen in Bayern: Außengastronomie darf öffnen - der aktuelle Stand

Anfang der Woche verkündete Ministerpräsident Markus Söder neue Corona*-Regeln für Bayern, dabei ging es auch um mögliche Öffnungsschritte - einen Regel-Überblick finden Sie hier.* In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz* unter 100 darf die Außengastronomie ab Montag (10. Mai) bis 22 Uhr öffnen. Dann müssen die Kreise beziehungsweise Städte einen Antrag beim Gesundheitsministerium stellen. Sie würden „zeitnah geprüft und gebilligt“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur (dpa) einen Sprecher.

14 Landkreise und kreisfreie Städte hätten Anträge gestellt, wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Neben Tirschenreuth hatten unter anderem die Landkreise Landsberg, Lindau, Amberg-Sulzbach, Neustadt an der Waldnaab, Regen, Kitzingen, Würzburg und Starnberg sowie die kreisfreien Städte Passau, Bamberg und Schwabach Anträge gestellt. Starnberg, Kitzingen und Landsberg meldeten noch am Freitag, dass die Genehmigungen erteilt seien. Ein weiterer Antrag sei aus dem Kreis Neuburg-Schrobenhausen gestellt worden, dort ist inzwischen eine Öffnung ab Dienstag genehmigt.

Corona-Regeln in Bayern: Hier haben Biergärten und Außenbereiche der Gastronomie aktuell geöffnet

Corona-Lockerungen in Bayern: Weiden und Erlangen wollen Außen-Gastronomie öffnen - Main-Spessart zögert

Legt man die vom Gesundheitsministerium genannten Regeln auf die vom Robert Koch-Institut* veröffentlichten Zahlen an, könnten mit Stand Freitag insgesamt 16 Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern einen Antrag zur Öffnung ab Montag stellen. Neben den bereits genannten kämen noch die Landkreise Main-Spessart und Garmisch-Partenkirchen sowie die kreisfreien Städte Weiden und Erlangen infrage. Die beiden letztgenannten haben die Antrage bereits gestellt.

Seit Sonntag (9. Mai) liegt auch München den fünften Tag in Folge unter 100. Im Klartext bedeutet das: Am Mittwoch öffnen in der Landeshauptstadt die mit wohl berühmtesten Biergärten der Welt. Trotzdem herrschte dort teils Enttäuschung, weil bereits mit einer Öffnungsmöglichkeit für Dienstag gerechnet worden war.

Ob Garmisch-Partenkirchen bereits einen Antrag gestellt hat, ist laut Bayerischem Rundfunk (BR) unklar. Der Main-Spessart-Kreis zögert noch: Bereits am Mittwoch hieß es, man liege nur geringfügig unter 100 und wolle abwarten, bis die Situation stabil sei, berichtet der BR.

Corona-Regeln in Bayern: Inzidenz unter 100! In diesen Städten und Kreisen soll die Außen-Gastronomie bald öffnen

  • Main-Spessart
  • Neuburg-Schrobenhausenv (Öffnung ab Dienstag, 11. Mai, steht fest)
  • München Stadt (Öffnung ab Mittwoch, 12. Mai, steht fest)

„Hoffnungen nicht erfüllt“: Inzidenz wieder gestiegen - Außen-Gastro im Kreis Regen wird nicht öffnen

Der Kreis Regen wird derweil nicht öffnen: „Die Hoffnungen wurden nicht erfüllt: Nachdem aufgrund der Fallzahlen bereits am Freitagvormittag feststand, dass der Landkreis Regen die 100er-Inzidenzgrenze überschreiten wird, wird es am Montag keine Öffnung der Außengastronomie geben“, heißt es auf der Homepage des Landkreises.

Für die Öffnung der Außengastronomie gelten strenge Hygienevorschriften. So werden laut Hotel- und Gaststättenverband bei Inzidenzen über 50 negative Corona-Tests* verlangt, wenn Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch sitzen - mit Ausnahmen für vollständig Geimpfte und Genesene. Zudem müssen sich die Gäste registrieren - und FFP2-Masken* tragen, wenn sie nicht am Tisch sitzen. In Landkreisen, deren Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen wieder über 100 springt, müssen die Öffnungen zurückgenommen werden.

Abhängig vom Inzidenzgeschehen kann sich die Situation ändern: Weitere Kreise und Städte könnten Lockerungen verkünden, andere müssen möglicherweise Öffnungen zurücknehmen. Der Artikel wird dementsprechend aktualisiert. (kam mit dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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Rubriklistenbild: © Katrin Requadt

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