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Bischof wurde das Opfer eines Betrügers.

Bischof Mixa von Betrüger reingelegt

Ingolstadt - Der nach Misshandlungsvorwürfen 2010 zurückgetretene katholische Bischof Walter Mixa ist einem Betrüger aufgesessen. Nun soll Mixa vor Gericht aussagen.   

Der frühere Augsburger Bischof soll am 23. Februar vor dem Landgericht Ingolstadt aussagen, wie der Vorsitzende Richter Paul Weingartner bestätigte. Der Prozess gegen den 29-Jährigen beginnt an diesem Donnerstag. Das Urteil soll am 8. März verkündet werden.

Der unter anderem wegen Diebstahls und Betrugs angeklagte Mann rief im Herbst 2010 mehrfach bei dem damals im schwäbischen Kloster Fünfstetten lebenden Bischof an. Er sprach von einer Leukämieerkrankung, außerdem brauche er Geld für die Behandlung seines an der Glasknochenkrankheit leidenden Kindes. Mixa gab sich großzügig und überwies dem Mann 4800 Euro.

Angeblich hatte der mutmaßliche Betrüger bei Mixa in dessen Zeit als Eichstätter Bischof ministriert. Das Geld sah der einstige Oberhirte jedenfalls nie wieder. Mit der Masche legte der Angeklagte auch zwei Klosterschwestern und weitere Opfer herein. Für den Prozess vor der 1. Strafkammer des Ingolstädter Landgerichts sind drei Verhandlungstage vorgesehen. Das Urteil will Weingartner am 8. März verkünden.

Mixa trat im April 2010 von seinem Amt als Augsburger Bischof zurück. Er war zuvor massiv unter Druck geraten, weil er in seiner Zeit als Stadtpfarrer von Schrobenhausen Heimkinder geschlagen haben soll. Außerdem wurde sein ausschweifender Lebensstil kritisiert.

dpa

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