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Vereidigt wird der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer.

Bischof Zdarsa ist Bayern treu

München - Treue zu Bayern und Deutschland: Das hat der neue Bischof von Augsburg, Konrad Zdarsa, heute vor Ministerpräsdident Seehofer geschworen. Offiziell wird es am 23. Oktober.

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Augsburger Bischof schwört auf Bayern

Der neue Augsburger Bischof Konrad Zdarsa will Bayern treu dienen. Der 66 Jahre alte Nachfolger des zurückgetretenen Bischofs Walter Mixa legte am Montag in München vor Ministerpräsident HorstSeehofer (CSU) den Treueeid auf Deutschland und Bayern ab.

Seehofer wünschte Zdarsa, der bisher Bischof in Görlitz war, im neuen Amt “Kraft, Gesundheit und Gottes Segen“. Nach den Bestimmungen des Konkordats zwischen dem Freistaat und der katholischen Kirche muss ein neuer Bischof vor seinem Amtsantritt den Treueeid leisten.

Die Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und dem Staat sind in Deutschland in sogenannten Konkordaten (Kirchenverträgen) oder konkordatsähnlichen Verträgen mit dem Heiligen Stuhl geregelt. Nach den zum Teil bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts zurückgehenden Bestimmungen müssen neue Bischöfe bei einem Staatsakt, zu dem die Staatskanzlei des jeweiligen Bundeslandes einlädt, den sogenannten Treueeid leisten.

Bischöfe in Bayern müssen demnach folgende Eidesformel verwenden: “Vor Gott und auf die heiligen Evangelien schwöre und verspreche ich, so wie es einem Bischof geziemt, Deutschland und dem Lande Bayern Treue. Ich schwöre und verspreche, die verfassungsmäßig gebildete Regierung zu achten und von meinem Klerus achten zu lassen. In der pflichtmäßigen Sorge um das Wohl und das Interesse des deutschen Staatswesens werde ich in Ausübung des mir übertragenen geistlichen Amtes jeden Schaden zu verhüten trachten, der es bedrohen könnte.“

 Zdarsa wird an diesem Samstag (23. Oktober) im Augsburger Dom offiziell in sein neues Amt eingeführt.

dpa

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