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In der verschwundenen Airbus-Maschine saßen fünf Menschen aus Bayern.

Bisher fünf bayerische Opfer aus Unglücksflieger identifiziert

München - Unter den Opfern des über dem Atlantik abgestürzten Air-France-Airbus befinden sich nach jüngsten Angaben fünf Personen aus Bayern.

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Trauer um die Opfer des Airbus-Absturzes

Dies teilte das bayerische Landeskriminalamt (LKA) am Mittwoch in München mit. Nach dem vorläufigen Ermittlungsstand handelt es sich um zwei Frauen im Alter von 44 und 31 Jahren und zwei 54 und 57 Jahre alte Männer aus München sowie um einen 42-Jährigen aus Erlangen. Bis auf den 54-Jährigen, der nach Berlin wollte, hatten alle Anschlussflüge nach Bayern gebucht.

Auch ein 32-jähriger Deutscher und seine 27-jährige österreicherische Lebensgefährtin, die jedoch in Österreich lebten, wollten nach München weiterfliegen. Bei drei Passagieren, die ebenfalls für den Weiterflug nach München gebucht waren, sind die Personalien noch nicht abschließend festgestellt. Laut Medienberichten soll es sich bei der 31-jährigen Frau um eine Managerin eines Münchner Luxus-Hotels handeln. Noch am Samstag habe sie gemeinsam mit ihrem Bruder in Rio de Janeiro ihren Geburtstag gefeiert. Der 54-Jährige soll Architekt gewesen sein und sich mit einem Kollegen in Brasilien getroffen haben.

An Bord war auch eine 44-jährige Brasilianerin, die mit ihrem Ehemann in Bogenhausen lebte. Sie habe ihren Sohn aus erster Ehe in Rio besucht. Am Mittwoch wurden die ersten Schiffe der brasilianischen Marine an der Unglücksstelle erwartet. Bei dem Absturz des Airbus auf dem Weg von Rio nach Paris waren am Pfingstmontag alle 228 Menschen an Bord umgekommen. Sie kamen aus 32 Ländern. Darunter waren 72 Franzosen, 59 Brasilianer und 26 Deutsche.

Rund 1200 Kilometer nordöstlich der brasilianischen Küste wurden Wrackteile der Air France-Maschine gefunden. Warum das Flugzeug während eines Unwetters abstürzte, ist noch nicht geklärt.

dpa

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