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Roy Black starb am 9. Oktober 1991.

20. Todestag: Roy Black trank sich zu Tode

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München - Enthüllungen zum 20. Todestag von Roy Black ergeben: Der Schlager-Star starb 1991 in seiner Fischerhütte mit vier Promille.

Mit Schmachtsongs á  la Ganz in Weiß eroberte er die Herzen der Frauen zwischen sechs und 60 Jahren  im Sturm und etablierte sich mit zehn Millionen verkaufter Singles und 1,5 Millionen Alben als gefeierter Plattenmillionär: Roy Black alias Gerhard Höllerich. Doch der Schlagerstar, der heute noch viele Fans hat, starb schon früh mit 48 Jahren am 9. Oktober 1991.

Jetzt, wenige Tage vor dem 20. Todestag, enthüllt die Bild die wahre Todesursache: Roy Black trank sich zu Tode. Er hatte laut Bild vier Promille Alkohol im Urin und drei Promille im Blut, als man ihn fand. Offiziell war der Schlagersänger an Herzversagen gestorben. Doch Gerüchte waren nie verstummt, dass der Barde Selbstmord begangen hatte oder Opfer eines Mordanschlages geworden war. Auch von schweren Alkoholexzessen und dem Gerücht, dass er sich zu Tode getrunken hatte, war immer die Rede, wurde aber immer wieder dementiert.

Der 48-Jährige war am Nachmittag des 9. Oktober 1991 in seiner Fischerhütte in der Nähe des Ortes Heldenstein im Kreis Mühldorf am Inn von seinem Bruder tot gefunden worden. In diese einsam gelegene Hütte zog sich der Sänger immer wieder zurück, wenn er seine Ruhe haben wollte. Der Bruder verständigte seinen Hausarzt Dr. Fritz Schmidtler, der den Sänger jahrelang behandelt hatte. Er erklärte gegenüber Bild: „Roy Black lag auf dem Bett, ganz starr. Er trug nur ein T-Shirt und Boxershorts. Ich entdeckte auch schon Totenflecke. Ich erklärte, dass ich nicht einen natürlichen Tod in den Totenschein schreiben konnte. Die Todesursache war schließlich ungeklärt. Das habe ich auch in den Totenschein geschrieben und die Polizei gerufen.“

Die Staatsanwaltschaft Traunstein veranlasste wie immer bei ungeklärten Todesursachen die Obduktion. Sie wurde im Institut für Rechtsmedizin in München durchgeführt. Dessen damaliger Chef, Prof. Wolfgang Eisenmenger, nahm selbst die Leichenschau vor. Die Bild zitiert ihn zum Alkoholwert: „Es war ein Wert, der üblicherweise nur bei vorliegender Alkoholkrankheit überhaupt erreicht und überlebt wird,“

KHD/AW

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