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Gewitter beim Schöngeisinger Funkturm im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Blitzeinschläge und Donnerwetter

So wütete das Wetter in Bayern

München - Eine kurze, aber heftige Gewitterfront mit Blitz und Donner ist in der Nacht zum Dienstag über Bayern gezogen - und hat ihre Spuren hinterlassen. Ein Überblick:

Zuckende Blitze, dröhnender Donner: In der Nacht zum Dienstag hat Petrus mit lautem Getöse Tribut für die Hitze des Tages gefordert. Eine kurze, aber dafür umso heftigere Gewitterfront zog über den Freistaat hinweg. Nicht ohne Folgen:

Zwischen Haar und Ebersberg legte am Dienstagmorgen ein Blitzeinschlag die S-Bahn lahm. Außerdem wird von Blitzeinschlägen in den Landkreisen Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen und Fürstenfeldbruck berichtet.

Bei Murnau ist ein Bahnübergang gesperrt - und die Zugverbindung nach Oberammergau unterbrochen.

Ausgerechnet die Polizei hat es gleich mehrfach erwischt: Im Allgäu schlugen Blitze binnen weniger Minuten in drei Dienststellen - Lindau, Kempten, Memmingen - ein.

Mehrere Blitzeinschläge, umgestürzte Bäume vollgelaufene Keller hielten die Feuerwehren auf Trab; im Allgäu musste die Polizei eine Herde ausgebrochener Jungrinder einfangen. In Memmingen wurde ein Autofahrer beinahe Opfer des Gewitters. Eine Braumkrone war wegen der heftigen Windböen auf sein Auto gestürzt. Der Mann kam mit dem Schrecken davon.

Aber auch im Norden der Republik wüteten in der Nacht heftige Gewitter: Auf Rügen sind rund 350 Autos starkem Hagel zum Opfer gefallen.

Damit ist die Gewittergefahr aber noch nicht gebannt: Laut Deutschem Wetterdienst sind auch am Dienstag wieder schwere Gewitter möglich - vor allem im Süden und Südwesten Bayerns. Mancherorts müsse man sich nach anhaltender Hitze auf Unwetter mit Sturmböen, heftigem Starkregen und lokalem Hagel einstellen.

mm

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