"Blutkonservenlager ist leer"

Akuter Hilferuf: Bayern, geht Blut spenden!

München -  Der Blutspendedienst ist in Not: Die Konservenlager sind leer, erste Operationen müssen wegen des akuten Engpasses verschoben werden. Jetzt schlägt der Blutspendedienst Alarm:

Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) befindet sich nach eigener Aussage in einer "besorgniserregenden Situation": Der Blutkonserven-Engpass habe sich aufgrund des heißen Spätsommers in den letzten Tagen bundesweit zugespitzt. 

Pro Tag werden in Bayern 2.000 Blutspenden für die Patienten gebraucht. Die Ziel sei in den letzten Wochen nie erreicht worden. Das Blutkonservenaufkommen habe sich deutlich verringert - um bis zu zwanzig Prozent.

Georg Götz, der kaufmännische BSD-Geschäftsführer, appelliert deshalb an die Bevölkerung: „Die Situation ist sehr ernst. Unser Blutkonservenlager ist leer. Wir befinden uns in einer akuten Notlage und brauchen jetzt dringend die Hilfe der gesunden, spendefähigen Menschen. Kommen Sie bitte in den nächsten Tagen zum Blutspenden auf unsere Termine! Die Patienten in den Kliniken brauchen Sie jetzt dringend!“ 

Sogar erste Operationen hätten verschoben werden müssen, da Blutpräparate nicht in ausreichender Menge vorhanden seien. 

Deshalb rufen die Blutspendedienste zum Blutspenden auf. Der BSD bietet in Bayern flächendeckend Blutspendetermine an. Diese sowie weitere Informationen gibt es unter www.blutspendedienst.com/termine oder bei der Spenderhotline 0800 11 949 11 zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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