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Der Tatverdächtige im Fall des auf offener Straße erschossenen Ingolstädters wurde aus der U-Haft entlassen.

Überraschende Wende

Bluttat in Ingolstadt: Täter aus U-Haft entlassen

Ingolstadt - Überraschende Wende: Der Verdächtige im Fall des auf offener Straße erschossenen Kickboxers wurde aus der Untersuchungshaft entlassen. Der 45-Jährige soll aus Notwehr gehandelt haben.

Im Fall des in Ingolstadt auf offener Straße erschossenen Kickboxers, gibt es eine überraschende Wende: Das Ingolstädter Amtsgericht hat den Tatverdächtigen am Montag beim Haftprüfungstermin aus der Untersuchungshaft entlassen. Laut Staatsanwaltschaft gebe es keinen Grund, an der Aussage des Beschuldigten zu zweifeln. Er hatte nach der Tat angegeben, aus Notwehr gehandelt zu haben. "Die Ermittlungen laufen noch, aber die Beweislage verdichtet sich danach", sagte sein Anwalt gegenüber der Neuburger Rundschau.

Demnach hätte es vor dem tödlichen Schuss in den Oberkörper des Opfers eine handgreifliche Auseinandersetzung gegeben. Beide Männer sollen aktive Kickboxer gewesen sein.  Bei dem Gerangel um die Waffe wurden schließlich Schüsse abgefeuert.  Zeugen, darunter der Ingolstädter Alt-OB, hatten beobachtet, wie der Täter daraufhin mehrmals auf das Opfer einschlug. Dabei soll er immer wieder geschrien haben "Rufen Sie die Polizei". Für das 50-jährige Opfer kam aber jede Hilfe zu spät. 

Mann in Ingolstadt getötet - Bilder vom Tatort

Mann in Ingolstadt getötet - Bilder vom Tatort

Die Entlassung aus der Untersuchungshaft stellt allerdings noch kein abschließendes Urteil dar. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen weiter. Da bei dem 45-Jährigen aber keine Gefahr einer Flucht oder Wiederholungstat bestehe, sei die Entlassung aus der Untersuchungshaft ein logischer Schritt, berichtet der Donaukurier in Berufung auf Oberstaatsanwalt Helmut Walter.

ssch

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