„Roxette“-Superstar Marie Fredriksson ist tot - Todesursache ist bekannt 

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Ein BMW-Testfahrer raste seine Schwiegermutter mit einem Prototypen in den Tod.

"Bist Du jetzt zufrieden, Du W*****r“

BMW-Testfahrer fährt mit Erlkönig Schwiegermutter tot! Tumult im Gericht

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Ein BMW-Chefentwickler nahm seine Schwiegermutter mit auf eine Testfahrt. Sie war genauso autobegeistert wie er. Doch für die Dame endete die Fahrt mit dem Tod.

  • Ein BMW-Chefentwickler raste mit einem Testwagen seine Schwiegermutter in den Tod.
  • Er war mit stark erhöhter Geschwindigkeit unterwegs.
  • Nun musste er sich erneut vor dem Landgericht Landshut verantworten.

Update vom 24. November 2019: Mit einem Erlkönig verursachte ein BMW-Chefentwickler einen folgenschweren Unfall bei einer Spritztour mit einem G15-Modell. Seine 53-jährige Schwiegermutter auf dem Beifahrersitz starb. Er war zu schnell unterwegs. In einem ersten Urteil am Amtsgericht Landshut wurde der 39-Jährige zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Die Staatsanwaltschaft ging in Berufung. Nun wurde der Fahrer vor dem Landgericht zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zehn Monaten ohne Bewährung verurteilt. Der Führerschein ist für zwei Jahre ebenfalls weg.

Nach der Urteilsverkündung spielten sich im Gerichtssaal emotionale Szenen ab, wie das Portal idowa.de berichtet. Die Ehefrau des Fahrers, sie heiratete den Angeklagten zwei Wochen nach dem tödlichen Unfall ihrer Mutter, brach in Tränen aus. "Bist Du jetzt zufrieden, Du Wichser?“, musste sich Staatsanwalt Gerd Strohner von Freunden des Fahrers anhören. „Du stürzt die Kinder noch mehr ins Unglück“, soll eine ältere Verwandte empört zum Richter gesagt haben.

Ein BR-Video von der Unfallstelle aus dem Juni 2018 sehen Sie hier: 

BMW-Testfahrer muss in Gefängnis nach tödlichem Unfall

Erstmeldung 21. November 2019: Landshut - Das M850i-Coupé (530 PS, 2,1 Tonnen schwer) ist das Flaggschiff von BMW, und es war das Baby von Chefentwickler Timo Z.* (39) – doch bei einer Testfahrt mit dem als Erlkönig getarnten Vorserienfahrzeug fuhr der Ingenieur aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck am 9. Juni 2018 seine Schwiegermutter (†53) in den Tod. Am Donnerstag kämpfte er vor dem Landgericht Landshut gegen eine Haftstrafe.

BMW-Chefentwickler fährt Schwiegermutter tot: Mann vor Gericht

Das Amtsgericht Landshut hatte ihn bereits zu einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt, doch Staatsanwalt Gerd Strohner war das zu wenig. Schließlich hatte Z. eine Links-Rechts-Kurve mit sagenhaften 116 km/h genommen: „Ein Normalfahrer wäre mit Tempo 70 hineingefahren“, so der Ankläger.

Doch der hörbar geknickte Testfahrer entgegnete: „Es war ihr lange gehegter Traum, mal mitzufahren, sie war ja auch BMW-Mitarbeiterin. Und sie wollte sicher nicht nur das Interieur genießen!“ Vielmehr habe sie ihm zu verstehen gegeben, dass sie das schnelle Autofahren liebe.

Drei Wiesn-Besucher sind bei einem fürchterlichen Unfall ums Leben gekommen. Vor Gericht sagt der BMW-Raser: „Ich bin ein gebrochener Mann“

Gutachter: BMW-Chefentwickler hat zu spät versucht, das Auto abzufangen

Nach 45.000 Kilometern auf Straßen und Rennstrecken habe er das Auto in- und auswendig gekannt. „Ich kann mir nicht erklären, was in der Kurve passierte. Es ist schlagartig außer Kontrolle geraten. Ich habe noch versucht, das Auto abzufangen.“ 

Doch laut Gutachter Jürgen Groß (52) 0,2 bis 0,3 Sekunden zu spät: „Das Fahrzeug war schon weg von der Fahrbahn.“ Der BMW wickelte sich um einen Baum, landete auf dem Dach. Die Frau hatte keine Chance, Timo Z. dagegen erlitt lediglich eine Schürfwunde überm rechten Auge. „Ich kann mir bis heute nicht verzeihen, was passiert ist, und ich wünschte, ich wäre nicht losgefahren und hätte ihr den Wunsch nicht erfüllt“, sagte er reumütig vorm Landgericht.

Prozess in Landshut: Urteil gegen BMW-Chefentwickler gefallen

Zu seinen Lasten sprach aber, dass er bei dem 8-Zylinder-Fahrzeug das Schleuderschutzprogramm abgeschaltet und auf der ihm völlig unbekannten Strecke nachts teilweise 100 Prozent Gas bei 6300 Umdrehungen gegeben hatte. Derzeit ist Timo Z. noch bei BMW beschäftigt, doch seinen Führerschein ist er zwei Jahre lang los. Schlimmer noch: Es bleibt bei einem Jahr und zehn Monaten Haft – ohne Bewährung!

Zwei Wochen nach der Verhandlung damals heiratete der 39-Jährige die Tochter der Toten. Diese begleitete ihn auch gestern zum Berufungsprozess. Nach dem Urteil war sie ebenso fassungslos wie ihr Mann und völlig in Tränen aufgelöst.

Unglaubliche Szenen spielten sich in der Nacht des 15. November in München ab. Ein Autofahrer raste in eine Gruppe Jugendlicher. Ein 14-Jähriger kam ums Leben.

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In Freising kam es wegen einer Vermisstensuche zu einem Großeinsatz.

*Name von der Redaktion geändert

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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