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Auf dem BMW-Gelände in Dingolfing kam es zu einem tödlichen Betriebsunfall (Symbolbild).

55-Jähriger starb vor Ort

BMW: Tödlicher Betriebsunfall - Mann zwischen Metallplatten eingeklemmt - erster Verdacht zu Ursache

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Bei BMW in Dingolfing hat sich ein tödlicher Betriebsunfall ereignet. Ein 55-Jähriger wurde zwischen zwei Metallplatten eingeklemmt und starb.

  • Auf dem Firmengelände von BMW in Dingolfing hat sich ein Unfall ereignet.
  • Ein 55-jähriger Mitarbeiter wurde zwischen Metallplatten eingeklemmt und starb.
  • Die Ursache ist noch unklar, allerdings gibt es einen ersten Verdacht.

Dingolfing - Am Samstag (26. September) hat sich ein schwerer Betriebsunfall auf einem Firmengelände in Dingolfing ereignet. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Laut der Passauer Neuen Presse handelt es sich dabei um das Firmengelände von BMW. Ein 55-jähriger Mann aus Simbach erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen.

Tödlicher Betriebsunfall bei BMW in Dingolfing: Mann zwischen Metallplatten eingeklemmt

Der 55-Jährige wurde laut Polizei zwischen zwei schweren Metallplatten eingeklemmt. Er verstarb wegen schwerer innerer Verletzungen noch vor Ort. Die Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Landshut haben Ermittlungen gegen einen 46-jährigen Mitarbeiter aus dem Landkreis Dingolfing-Landau wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen. Ein Sachverständiger wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft in die Ermittlungen eingebunden. Der Grund für den Unfall ist aktuell noch unklar, ersten Erkenntnissen zufolge „dürfte ein Bedienfehler des 46-Jährigen als Unfallursache in Betracht kommen.“ Das teilte die Polizei mit.

Tödlicher Betriebsunfall bei BMW: Die Polizeimeldung im Wortlaut

„Am Samstag ereignete sich auf einem Firmengelände in Dingolfing ein Betriebsunfall, infolge dessen ein 55-jähriger Mann aus Simbach seinen schweren Verletzungen erlag. Die Kriminalpolizei Landshut hat die Ermittlungen übernommen.

Am Samstagmorgen wurde der 55-Jährige zwischen zwei schweren Metallplatten eingeklemmt und verstarb wegen schwerer innerer Verletzungen noch vor Ort. Die Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Landshut haben Ermittlungen gegen einen 46-jährigen Mitarbeiter aus dem Landkreis Dingolfing-Landau wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut wurde auch ein Sachverständiger in die Ermittlungen eingebunden. Warum es zu dem Unfall kam ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge dürfte ein Bedienfehler des 46-Jährigen als Unfallursache in Betracht kommen.“

Erst kürzlich machte ein Corona-Ausbruch bei BMW in Dingolfing Schlagzeilen. Zahlreiche Mitarbeiter hatten sich mit dem Virus infiziert. Unterdessen sorgt der Konzern für Schrecken bei einigen Zulieferern - und stellt eine unpopuläre Forderung.

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