Bodyguards des Papstes im Freistaat unterwegs

Passau/Altötting - Auf den Spuren von Papst Benedikt XVI. sind die Leibwachen des Heiligen Vaters in der kommenden Woche in Bayern unterwegs. Wo die Schweizergarde Station macht:

Für den Papst würden sie ihr Leben geben - die Personenschützer von der Schweizergarde. Um mehr über die Biografie ihres aktuellen Dienstherrn zu erfahren, werden die Gardisten ab der kommenden Woche Bayern bereisen. Wie das Bistum Passau am Donnerstag mitteilte, werden die Bodyguards des Pontifex vom 13. bis 21. Juli 2010 in drei Gruppen in den Freistaat kommen. Das Motto der Reise lautet: "Auf den Spuren des Heiligen Vaters Benedikt XVI." Das traditionsreiche Korps werde die wichtigsten Stationen und Wirkungsstätten im Leben des Papstes besuchen, berichtete Bistumssprecher Wolfgang Duschl. "Das Reiseprogramm führt die Garde in die drei Bistümer Regensburg, Passau und München-Freising." Konkret werden die Gardisten München, Regensburg, Pentling, Altötting, Traunstein, Freising und der Papst-Geburtsort Marktl am Inn besuchen. Die Schweizergarde steht seit einem halben Jahrtausend im Dienste der Päpste und bewacht den Vatikan. In die Mini-Armee werden nur Eidgenossen im Alter von 19 bis 30 Jahren aufgenommen. Die Soldaten des Papstes müssen ledig sein, beim Schweizer Militär gedient haben und etwa 1,74 Meter groß sein. Derzeit besteht die Garde aus rund 110 Mann. Bekannt sind die Gardisten insbesondere durch ihre bunten Uniformen, die jeweils aus 156 Einzelteilen und 42 Accessoires bestehen.

dpa

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