Regelung für Silvester

Böllerverbot bei Schlössern und Burgen

München - Viele Bayern lassen es zu Silvester mit einem Feuerwerk laut krachen. Doch nicht überall darf das neue Jahr mit Raketen und Böllern begrüßt werden.

Um der Brandgefahr durch Raketen und Böller entgegenzuwirken, herrscht in der Silvesternacht rund um Bayerns Schlösser und Burgen sowie in vielen historischen Innenstädten Böllerverbot. „Unsere Denkmäler sind nicht so einfach wiederherzustellen, wenn sie brennen“, erklärte Cordula Mauß von der Bayerischen Schlösserverwaltung. Das Verbot gilt für alle Schlösser und Burgen im Freistaat.

Sollte sich doch einmal eine Rakete verirren, hat die Schlösserverwaltung vorgesorgt. „Wir haben Mitarbeiter auf den Dächern, um Raketen zu entfernen, bevor es brennt“, erklärte Mauß. Die Plätze vor dem Münchner Schloss Nymphenburg und dem Schloss in Dachau seien zum Jahreswechsel ganz abgesperrt. „Hier haben wir in den vergangenen Jahren schlechte Erfahrungen gemacht.“

Im Umkreis von 100 Metern um Kirchen, Krankenhäusern, Kindergärten und Altenheimen ist das Böllern bereits seit fünf Jahren bundesweit verboten. Einige Städte in Bayern haben zudem eigene Verbotszonen eingerichtet. In Augsburg muss Feuerwerk in weiten Teilen der Innenstadt draußenbleiben. Ähnliche böllerfreie Bereiche gibt es in Bamberg und Würzburg.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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