Bombensuche in Giebelstadt geht in neue Runde

Giebelstadt/Würzburg - In den Äckern rund um den Flughafen von Giebelstadt wurden tonnenweise Bomben und Granaten gefunden. Nun soll auch die anliegende Straße erneut untersucht werden.

Der Flughafen im Landkreis Würzburg war im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert worden. Noch immer werden Überreste und funktionsfähige Sprengkörper unter der Erde vermutet. Vor fünf Jahren war die Straße schon kontrolliert worden, das Risiko wurde als gering eingeschätzt. Nun wollen das Landratsamt und das staatliche Bauamt Würzburg aber erneut nach möglicherweise gefährlichen Bomben suchen lassen.

“Die Technik hat sich seitdem enorm verbessert. Wir glauben, dass die neuen Geräte nun auch bis zu einer Tiefe von fünf Metern sondieren können“, sagte Rainer Künzig, Fachbereichsleiter der Finanzverwaltung beim Landratsamt, am Dienstag in Würzburg.

Oberstes Ziel sei dabei, dass die Straße bei der Suche nicht zerstört wird. Vier deutsche Firmen sollen ihre Geräte in den Pfingstferien vorführen. Das Gerät, das am zuverlässigsten Bomben vom metallhaltigen Basaltasphalt der Straße unterscheiden kann, soll später für die Ausmessung der Kreisstraße genutzt werden. Künzig geht davon aus, dass für die Untersuchungen rund 65.000 bis 80.000 Euro an Kosten anfallen.

dpa

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