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Das Digitalradio soll das UKW-Hörfunk ablösen.

BR setzt auf Netzausbau für Digitalradio

München - Das Digitalradio soll in einigen Jahren den herkömmlichen UKW-Hörfunk ablösen. Der Bayerische Rundfunk (BR) setzt dabei auf einen Ausbau des Sendenetzes DAB plus und sieht auch den Gesetzgeber gefordert.

„Mit DAB plus werden wir unserem Auftrag gerecht, digitales Radio für möglichst jedermann günstig verfügbar zu machen“, erklärte BR-Intendant Ulrich Wilhelm am Dienstag in München. Er verwies auf ein Gutachten der Technischen Universität München. Demnach ermöglicht DAB plus in allen Teilen Bayerns eine größtmögliche Vielzahl an Radioprogrammen. Der Empfang über den Mobilfunk-Standard LTE (Long Term Evolution) wäre dagegen 40-mal teurer.

„Die Beispiele anderer Länder in Europa zeigen, dass es ohne eine ganz intensive Mitwirkung der Politik nicht gelingen wird“, sagte Wilhelm beim „Digitalradio-Gipfel“ im BR-Funkhaus. „Würden Parlamente nur darauf vertrauen, dass der Markt das schon regelt, dann können wir das Thema nicht lösen.“ Der BR und die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hatten die Studie gemeinsam in Auftrag gegeben.

dpa

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