+
Das Digitalradio soll das UKW-Hörfunk ablösen.

BR setzt auf Netzausbau für Digitalradio

München - Das Digitalradio soll in einigen Jahren den herkömmlichen UKW-Hörfunk ablösen. Der Bayerische Rundfunk (BR) setzt dabei auf einen Ausbau des Sendenetzes DAB plus und sieht auch den Gesetzgeber gefordert.

„Mit DAB plus werden wir unserem Auftrag gerecht, digitales Radio für möglichst jedermann günstig verfügbar zu machen“, erklärte BR-Intendant Ulrich Wilhelm am Dienstag in München. Er verwies auf ein Gutachten der Technischen Universität München. Demnach ermöglicht DAB plus in allen Teilen Bayerns eine größtmögliche Vielzahl an Radioprogrammen. Der Empfang über den Mobilfunk-Standard LTE (Long Term Evolution) wäre dagegen 40-mal teurer.

„Die Beispiele anderer Länder in Europa zeigen, dass es ohne eine ganz intensive Mitwirkung der Politik nicht gelingen wird“, sagte Wilhelm beim „Digitalradio-Gipfel“ im BR-Funkhaus. „Würden Parlamente nur darauf vertrauen, dass der Markt das schon regelt, dann können wir das Thema nicht lösen.“ Der BR und die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hatten die Studie gemeinsam in Auftrag gegeben.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mann stellt sich vier Jahre nach Gewaltverbrechen
Vor vier Jahren fand die Polizei eine ermordete Frau. Der Täter konnte nicht ermittelt werden. Nun hat ein Mann das Verbrechen überraschend gestanden.
Mann stellt sich vier Jahre nach Gewaltverbrechen
Mann greift Einsatzkräfte an und randaliert im Rettungswagen
Ein 27-Jähriger ist auf Sanitäter losgegangen, die ihm helfen wollten. Im Rettungswagen randalierte der Mann und beschädigte einiges.
Mann greift Einsatzkräfte an und randaliert im Rettungswagen
Modellbahn, Briefmarke & Co: Deutsche Hobbys in der Alterskrise
Wo früher die neue Märklin durchs Zimmer fuhr, stehen heute Computer und Spielekonsolen. Die einst typisch deutschen Hobbys wie Modellbahn und Briefmarkensammeln stecken …
Modellbahn, Briefmarke & Co: Deutsche Hobbys in der Alterskrise
Knapp den Jackpot verpasst: Darum kann sich ein Bayer trotzdem freuen
Knapp daneben lag ein Lottospieler aus Bayern beim Eurojackpot. Den Gewinn von 90 Millionen Euro hat er zwar verpasst, trotzdem kann er sich freuen.
Knapp den Jackpot verpasst: Darum kann sich ein Bayer trotzdem freuen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.